Mi­gra­ti­on

Drit­te Welt zwi­schen Un­mün­dig­keit, Aus­beu­tung und Ent­wi­ckungs­hil­fe ‘Wir’ plün­dern die Län­der der Drit­ten Welt und sind da­her Schuld am Elend der Men­schen dort. Da­her müs­sen ‘wir’ Flücht­lin­ge bei uns auf­neh­men. Oder: ‘Wer Waf­fen sät, ern­tet Flücht­lin­ge.’ So wird uns er­zählt.

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Ko­exis­tenz & Kul­tur­ge­ne­se im Plu­ra­lis­mus I.  An­ge­nom­men, in ei­ner mul­ti­kul­tu­rel­len, plu­ra­lis­ti­schen Ge­sell­schaft le­ben zwei un­ter­schied­li­che Kul­tu­ren / Re­li­gio­nen mit­ein­an­der. In Kul­tur A hat man be­schlos­sen, dass Söh­ne und Töch­ter ih­re Part­ner je­weils frei wäh­len dür­fen, ganz gleich wel­cher Kul­tur der Part­ner ent­stammt. In Kul­tur B ist es Brauch, dass die Vä­ter die Ehe­män­ner ih­rer Töch­ter aus­wäh­len und die Töch­ter aus­schließ­lich an Män­ner…

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An­trä­ge auf Asyl und Ent­schei­dun­gen 2016. Im Jah­re 2016 wur­den beim Bun­des­amt für Mi­gra­ti­on und Flücht­lin­ge (BAMF) 722.370 Asyl-​Erst­an­trä­ge ge­stellt und 695.733 Ent­schei­dun­gen über Asyl-Erst- und Fol­ge­an­trä­ge ge­trof­fen. Das sind je­weils die höchs­ten Zah­len ge­stell­ter bzw. ent­schie­de­ner An­trä­ge seit Be­ginn der in der BAMF-​Bro­schü­re ent­hal­te­nen Auf­zeich­nun­gen im Jah­re 1953. Neu­re­gis­trie­run­gen von Zu­wan­de­rern aus Nicht-​EU-​Län­dern gab es in 2016 et­wa 300.000.

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Ei­gent­lich woll­te ich dies Jahr ja Sil­ves­ter in Köln fei­ern. Denn nach al­lem, was man so hört, soll Köln in der Sil­ves­ter­nacht ja wohl der si­chers­te Ort in Deutsch­land sein. Wo­mög­lich aber auch – wer weiß – der ein­zig si­che­re Ort, denn ir­gend­wo müs­sen ja die vie­len Ein­satz­kräf­te der Po­li­zei, die in Köln Dienst tun sol­len, ab­ge­zo­gen wer­den.

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Um es mal klar zu stel­len: Ei­ne Bur­ka bzw. ein Ni­qab be­deu­tet Aus­schluss bzw. Selbst­aus­schluss von ge­sell­schaft­li­cher Teil­ha­be. Nicht um­sonst sind Re­de­wen­dun­gen wie ‘Ge­sicht zei­gen’, ‘das Ge­sicht ver­lie­ren’ oder ‘von An­ge­sicht zu An­ge­sicht’ Syn­ony­me für ei­nen Ver­trau­ens­vor­schuss und ge­gen­sei­ti­gen Re­spekt. Und oh­ne das geht es nicht in ei­ner Ge­sell­schaft, die An­spruch auf ein Mit­ein­an­der und ein fai­res Ge­ben & Neh­men…

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Gun­nar Hein­sohn ist ein deut­scher So­zio­lo­ge, der sich in­ten­siv mit Fra­gen der Mi­gra­ti­on, Be­völ­ke­rungs­po­li­tik und De­mo­gra­phie be­schäf­tigt und hier­zu pro­fun­de Ana­ly­sen und For­schun­gen an­ge­stellt und rich­tungs­wei­sen­de The­sen auf­ge­stellt hat. In die­sem Bei­trag stel­le ich zwei In­ter­views mit ihm vor. Das In­ter­view in der ‘NZZ’ ist be­reits 10 Jah­re alt, das an­de­re in der ‘Zeit’  von No­vem­ber 2015. Die Er­kennt­nis­se, die…

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