His­to­risch ein­zig­ar­ti­ges Mul­ti­Kul­ti- Ex­pe­ri­ment oder Völ­kerster­ben von sei­ner schöns­ten Sei­te?

Die Kat­ze ist aus dem Sack: Bei der bi­zar­ren, auf Selbst­er­mäch­ti­gung und ein­sa­men Ent­schei­dun­gen grün­den­den Me­lan­ge aus Asyl-, Flücht­lings- und Mi­gra­ti­ons­po­li­tik der Bun­des­re­gie­rung un­ter Kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel spä­tes­tens seit 2015 han­delt es sich bes­ten­falls zum Teil oder so­gar nur zum Schein um hu­ma­ni­tä­re Hil­fe für Men­schen in Kriegs­not.

Der Kern die­ser auf un­kla­ren Rechts­grund­la­gen, rechts­frei­en Räu­men oder gar Rechts­bruch be­ru­hen­den Po­li­tik be­steht je­doch of­fen­bar in ei­nem Tur­bo- Pro­jekt der eth­ni­schen Um­ge­stal­tung der Be­völ­ke­rung in Deutsch­land un­ter Miss­brauch des Asyl­rechts. Ein Mul­ti- Kul­ti- Ex­pe­ri­ment mit un­ge­wis­sem Aus­gang, heim­lich be­schlos­sen und kon­zi­piert in Hin­ter­zim­mern. Es geht um Mo­di­fi­ka­ti­on der Be­völ­ke­rung, ei­ne Art ‘Um­vol­kung’ oder ‘Be­völ­ke­rungs­de­sign’ durch Ver­mi­schung und Um­zucht!

Was die Spat­zen an­ge­sichts des deut­schen Son­der­we­ges in der Mi­gra­ti­ons­po­li­tik längst von den Dä­chern pfei­fen, wäh­rend es im re­gie­rungs­na­hen Funk und von et­li­chen Leid(t)medien bis­lang stets als bös­ar­ti­ge Ver­schwö­rungs­theo­rie ver­femt wur­de, das er­fuhr der ver­dutz­te Mi­chel zu spä­ter Stun­de bei­läu­fig in den Ta­ges­the­men und da­mit qua­si-amt­lich aus dem be­ru­fe­nen Mun­de des in Har­vard leh­ren­den Po­li­to­lo­gen Yas­cha Mounk:

Der Po­li­to­lo­ge Yas­cha Mounk am 20.02.2018 in den Ta­ges­the­men (0:55 min).

Wört­lich sag­te Mounk auf die Fra­ge von tt-Mo­de­ra­to­rin Ca­ren Mi­os­ga, war­um denn das Grund­ver­trau­en in die eta­blier­te Po­li­tik so zu­rück­ge­gan­gen sei: “…zum zwei­ten, dass wir hier ein his­to­risch ein­zig­ar­ti­ges Ex­pe­ri­ment wa­gen, und zwar, ei­ne mo­noe­th­ni­sche, mo­no­kul­tu­rel­len De­mo­kra­tie in ei­ne mul­ti­eth­ni­sche zu ver­wan­deln. Das kann klap­pen, das wird, glau­be, ich auch klap­pen, aber da­bei kommt es na­tür­lich auch zu vie­len Ver­wer­fun­gen…”.

Die­se Aus­sa­ge blieb un­kom­men­tiert und un­hin­ter­fragt (!). Hier das kom­plet­te In­ter­view. Nicht ganz so op­ti­mis­tisch war Mounk üb­ri­gens im In­ter­view mit dem Spie­gel En­de Sep­tem­ber 2015. Da sag­te er noch: “Wir wis­sen nicht, ob es funk­tio­niert, wir wis­sen nur, dass es funk­tio­nie­ren muss.”

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Nun wird vie­les kla­rer

1) Der Grund, war­um die Zah­lun­gen der Bun­des­re­gie­rung für die UN-Flücht­lings­la­ger in Nah­ost in 2014/15, auf dem Hö­he­punkt der Krie­ge in Sy­ri­en und Irak um mehr als die Hälf­te ge­kürzt (2), von ei­ni­gen Län­dern so­gar kom­plett ein­ge­stellt wur­den. Der Hun­ger trieb die Men­schen dar­auf­hin Rich­tung Eu­ro­pa. Wur­den die Men­schen her­bei­ge­trie­ben?

2) Der Grund, war­um die Bun­des­re­gie­rung lie­ber 2 Mio meist männ­li­che Mi­gran­ten in die deut­schen So­zi­al­sys­te­me auf­nimmt, statt 10 Mil­lio­nen Fa­mi­li­en mit Frau­en und Kin­dern vor Ort in Nah­ost oder Afri­ka zu un­ter­stüt­zen. Ist So­zi­al­dar­wi­nis­mus nach dem Prin­zip ‘sur­vi­val of the fit­test’ der neue Hu­ma­nis­mus?

3) Der Grund, war­um von Re­gie­rung und re­gie­rungs­na­hen Me­di­en kein Un­ter­schied ge­macht wird zwi­schen in­di­vi­du­ell Ver­folg­ten, Kriegs- & Bür­ger­kriegs­flücht­lin­gen und Wirt­schafts­mi­gran­ten. Nach der ‘Grenz­öff­nung’ im Sep­tem­ber 2015 (dem Aus­set­zen der ‘Dub­lin- Re­geln’ auf selbst dem Wis­sen­schaft­li­chen Dienst des Bun­des­ta­ges un­be­kann­ter Rechts­grund­la­ge) darf je­der nach Deutsch­land kom­men. Und selbst wenn ein­mal je­mand aus­ge­wie­sen oder gar ab­ge­scho­ben wird, kann der Be­tref­fen­de je­der­zeit wie­der nach Deutsch­land zu­rück­keh­ren, da nach wie vor ‘die münd­li­che An­ord­nung von Ex-Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Tho­mas de Mai­ziè­re vom Sep­tem­ber 2015’ gilt, dass ‘von ei­ner Ein­rei­se­ver­wei­ge­rung aus hu­ma­ni­tä­ren Grün­den bis auf wei­te­res ab­zu­se­hen’ sei (»Welt, »RP).

4) Der Grund, war­um die Bun­des­re­gie­rung kei­ner­lei In­itia­ti­ve er­greift, den Kon­flikt in Sy­ri­en zu be­frie­den und kei­ne Ge­sprä­che mit den Re­gie­run­gen in Sy­ri­en oder im Irak sucht, um ei­ne Rück­kehr der Ge­flüch­te­ten in ih­re Hei­mat zu er­mög­li­chen oder zu be­för­dern.

5) Der Grund, war­um An­stren­gun­gen zur In­te­gra­ti­on von Men­schen un­ter­nom­men wer­den, die doch ei­gent­lich so­bald wie mög­lich in ih­re Hei­mat zu­rück­keh­ren sol­len, statt dem deut­schen Steu­er­zah­ler zur Last zu fal­len.

Ha­med Ab­del-Sa­mad und Hen­ryk Bro­der: Im Jah­re 2050 hat je­der Mensch in Deutsch­land ei­nen Mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund (Dia­log Zu­kunft, Vi­si­on 2050)

Fak­tisch tut die Bun­des­re­gie­rung al­les da­für, um Mi­gra­ti­on in die So­zi­al­sys­te­me zu be­för­dern. Kein Land der Welt au­ßer viel­leicht Schwe­den, das sich Mit­te der 1970er Jah­re per Par­la­ments­be­schluss zu ei­nem mul­ti­kul­tu­rel­len Staat er­klär­te, weist ver­gleich­bar at­trak­ti­ve Be­din­gun­gen für Mi­gran­ten auf. Groß­zü­gi­ge Auf­nah­me auch von mit meh­re­ren Frau­en in Po­ly­ga­mie le­ben­den Män­nern und ih­ren Groß­fa­mi­li­en in kom­for­ta­ble Wohn­häu­ser, Vor­zugs­be­hand­lung von Flücht­lin­gen bei der Be­reit­stel­lung von Wohn­raum und ei­ne oft­mals ge­ra­de­zu zu­vor­kom­men­de, kul­tur­sen­si­ble Jus­tiz [1, 2]. Kul­tur­sen­si­bel im Sin­ne der Tä­ter, nicht der Op­fer, ver­steht sich.

Die Ver­mu­tung ist na­he­lie­gend, dass all dies dem von Yas­cha Mounk ge­schil­der­te Ex­pe­ri­ment der Um­wand­lung ei­ner ‘mo­noe­th­ni­schen, mo­no­kul­tu­rel­len De­mo­kra­tie in ei­ne mul­ti­eth­ni­sche’ und mul­ti­kul­tu­rel­le dient.

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Der Neue Mensch

Aus­sa­gen des EU-Kom­mis­sars Tim­mermans deu­ten dar­auf hin, dass es sich bei die­sem Ex­pe­ri­ment um von den UN ge­heg­ten und von der EU aus ideo­lo­gi­schen wie wirt­schaft­li­chen Grün­den seit Jah­ren und Jahr­zehn­ten un­ter­stütz­ten Vi­sio­nen vom ‘Neu­en Men­schen’ und ei­ner ‘Neu­en Ge­sell­schaft’ ins­be­son­de­re in Eu­ro­pa geht.

EU-Kom­mis­sar Tim­mermans zu ‘Di­ver­si­ty’ (1:40 min)

Vi­sio­nen ver­gleich­ba­rer Art wur­den in der Mensch­heits­ge­schich­te spä­tes­tens seit Alex­an­ders des Gro­ßen ‘Hoch­zeit von Su­sa’ schon des öf­te­ren ge­träumt. Die be­kann­tes­ten Ex­pe­ri­men­te die­ser Art im ver­gan­ge­nen Jahr­hun­dert en­de­ten in si­bi­ri­schen Gu­lags, in deut­schen KZ’s bzw. in Sta­lin­grad so­wie auf den ‘kil­ling fiel­ds’ in Kam­bo­dscha. Die Be­völ­ke­run­gen und die Un­ter­schie­de der Kul­tu­ren wa­ren of­fen­bar auch in frü­he­ren Zei­ten öf­ter mal ‘das Pro­blem’ für die Ob­rig­kei­ten.

Mit mehr oder min­der ähn­li­chen Ide­en be­schäf­tig­ten sich be­reits et­li­che krea­ti­ve po­li­ti­sche Köp­fe: Cou­den­ho­ve-Ka­l­er­gi hat­te die Vi­si­on ei­nes Pan­eu­ro­pa, in dem der eu­ra­si­sche mit dem afri­ka­ni­schen Men­schen­ty­pus ver­schmilzt.

Hoo­ton, Kauf­man und Mor­genthau ent­wi­ckel­ten aus­gangs des WK2 ra­di­ka­le Plä­ne zur Um­ge­stal­tung Deutsch­lands, da­mit es nie wie­der zu ei­ner Ge­fahr für den Welt­frie­den wer­de. Schon da­mals spiel­ten ‘Ras­sen­leh­re’ und Über­le­gun­gen, die Ge­bur­ten­ra­ten zu re­du­zie­ren und mas­sen­haft Nicht­deut­sche, ins­be­son­de­re frem­de Män­ner, in Deutsch­land an­zu­sie­deln, ei­ne her­aus­ra­gen­de Rol­le, ge­ra­de so, wie es heu­te Pra­xis ist. All die­se Plä­ne wur­den of­fi­zi­ell ver­wor­fen. Auch die Ide­en und Vor­stel­lun­gen, die da­hin­ter ste­cken?

Kur­ze Er­läu­te­run­gen des Hoo­ton-, Kauf­man- und Mor­genthau- Pla­nes (4:37 min)

Man könn­te sich durch­aus fra­gen, war­um in Deutsch­land auch nach dem ‘Pil­len- oder Fe­mi­nis­mus- Knick’ in den 1960er Jah­ren, als die Ge­bur­ten­ra­ten weit un­ter­halb der für die Be­stands­er­hal­tung ei­nes Vol­kes er­for­der­li­chen 2,1 auf 1,3 Kin­der pro Frau san­ken, nie­mals ei­ne ge­bur­ten­för­dern­de Fa­mi­li­en- bzw. Be­völ­ke­rungs­po­li­tik er­wo­gen, ge­schwei­ge denn um­ge­setzt wur­de, staat­lich ge­för­der­te Zu­wan­de­rung aber seit den spä­ten 1950er Jah­ren er­folgt.

Es geht aber auch mo­der­ner: Im Jah­re 2005 re­sum­mier­te Ma­ri­am Lau, die Re­zen­sen­tin der Welt, Josch­ka Fi­schers Buch ‘Ri­si­ko Deutsch­land’ (wohl 1994 pu­bli­ziert) wie folgt: “Deutsch­land muß von au­ßen ein­ge­hegt, und in­nen durch Zu­strom he­te­ro­ge­ni­siert, qua­si ‘ver­dünnt’ wer­den.” Grü­ne Po­li­ti­ker-Träu­me, ak­tu­el­ler denn je?

Tho­mas P.M. Bar­nett, der als ei­ner der Vor­den­ker der Glo­ba­li­sie­rung gilt, zeich­ne­te an­fangs des 21. Jahr­hun­derts (ca. 2005) die Per­spek­ti­ve ei­nes Zu­sam­men­wach­sens der Welt zu ei­nem ver­ein­heit­lich­ten Wirt­schafts-, Rechts-, Kul­tur- und Wer­te­raum durch Mi­gra­ti­on, Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus und Ver­mi­schung. Und auch füh­ren­de Ver­tre­ter der UN, die Ex-Gold­man Sachs- Ban­ker Suther­land zum Son­der­be­auf­trag­ten für Mi­gra­ti­on er­nann­te, hal­ten ‘Mi­gra­ti­on in gro­ßem Aus­maß’ – of­fen­bar nicht zu­letzt aus wirt­schaft­li­chen Er­wä­gun­gen – für ‘un­ver­meid­bar, not­wen­dig und wün­schens­wert.’

Sar­ko­zy 2008: ‘(Ras­sen-) Ver­mi­schung (me­tis­sa­ge) ist Pflicht’ (1:01 min)

Bei die­sen Plä­nen und Kon­zep­ten – viel­leicht mit Aus­nah­me des Kon­zep­tes von Bar­nett – han­delt es sich wohl­ge­merkt nicht um or­ga­ni­sche Mi­gra­ti­on und ei­ne da­mit ein­her­ge­hen­de na­tür­li­che Ver­mi­schung von Kul­tu­ren, die ich für völ­lig le­gi­tim hal­te – auch exo­ti­sche Müt­ter ha­ben schö­ne Töch­ter – son­dern um top-down ver­ord­ne­te, staat­lich or­ga­ni­sier­te oder von zwie­lich­ti­gen In­itia­to­ren be­trie­be­ne, un­or­ga­ni­sche Mi­gra­ti­on zur Ver­mi­schung kaum oder gar nicht mit­ein­an­der kom­pa­ti­bler Kul­tu­ren.

Die der­zeit be­trie­be­ne Mi­gra­ti­on ist dar­über hin­aus die Mi­gra­ti­on von Kul­tu­ren in die So­zi­al­sys­te­me an­de­rer Kul­tu­ren un­ter Zer­stö­rung der na­tür­li­chen ‘sex ra­tio’, Aus­he­be­lung des Grund­prin­zips von ‘Ge­ben & Neh­men’ im mensch­li­chen Mit­ein­an­der und fin­det un­ter mas­si­ver me­dia­ler Be­ein­flus­sung statt. Nicht we­ni­ge Men­schen er­le­ben in­zwi­schen das von Po­li­tik und Re­gie­rungs­me­di­en man­tra­ar­tig und in Dau­er­schlei­fe vor­ge­tra­ge­ne Nar­ra­tiv von ‘Welt­of­fen­heit, Viel­falt (Di­ver­si­ty) und To­le­ranz’ als Syn­onym für Ge­walt, Uni­for­mi­tät, Un­ter­drü­ckung und Aus­beu­tung.

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Ge­sell­schaft­li­che Ver­wer­fun­gen

Denn die ‘Welt­of­fen­heit’ in Form des Im­ports vie­ler hun­dert­tau­send jun­ger Män­ner oh­ne weib­li­che Be­glei­tung aus oft po­ly­ge­nen, ar­cha­isch- tri­ba­len Kul­tu­ren in die So­zi­al­sys­te­me, von de­nen vie­le sich ver­mut­lich nicht zu­letzt des­halb auf den Weg ma­chen, weil sie da­heim oh­ne Frau und oh­ne ge­sell­schaft­li­che Po­si­ti­on ge­blie­ben sind und kaum ei­ne Chan­ce ha­ben, dies in der Hei­mat je zu er­lan­gen, führt zu Ge­walt, Kri­mi­na­li­tät und er­heb­li­chen ge­sell­schaft­li­chen Ver­wer­fun­gen.

Nicht al­le ein­hei­mi­schen Frau­en und Mäd­chen un­ter­wer­fen sich den Frem­den frei­wil­lig, et­li­che wer­den in dunk­len Hin­ter­hö­fen oder des Nachts auf ein­sa­men We­gen mit Ge­walt da­zu ge­zwun­gen. Und auch wenn Wer­bung für in­ter­kul­tu­rel­le Be­zie­hun­gen im Kin­der­ka­nal Ki­ka, Kon­takt­an­bah­nung durch Flücht­lings­in­itia­ti­ven und Flirt­kur­se den ge­wünsch­ten Er­folg zei­ti­gen, sind Ri­si­ken, Ne­ben­wir­kun­gen und Spät­fol­gen nicht aus­ge­schlos­sen: Ei­ni­ge jun­ge Mäd­chen und Frau­en be­zah­len ihr Ver­trau­en in die Pre­di­ger der Will­kom­mens­kul­tur mit blu­ti­gen Mes­ser­at­ta­cken oder wie Mia in Kan­del, Mi­reil­le in Flens­burg [2] und an­de­re gar mit dem Le­ben, wenn sie die Lie­bes­be­zie­hung mit ih­rem be­sitz­ergrei­fen­den Lo­ver­boy aus der Frem­de wie­der auf­lö­sen oder das auf­ge­nö­tig­te Kopf­tuch wie­der ab­le­gen wol­len.

Heu­te-Jour­nal am 07.06.2018: Im Zu­sam­men­hang mit der Be­richt­erstat­tung über den Mord an ei­nem 14-jäh­ri­gen Mäd­chen in Wies­ba­den wird bei den ÖR end­lich Klar­text ge­spro­chen: “Durch die Flücht­lin­ge hat sich das Ge­walt­ri­si­ko er­höht und wir ha­ben das auch wis­sen­schaft­lich klar nach­ge­wie­sen” (Kri­mi­no­lo­ge Chris­ti­an Pfeif­fer)

Und mit wem sol­len sich nun ei­gent­lich die ein­hei­mi­schen jun­gen Män­ner ver­bin­den, wenn die weib­li­chen Ge­gen­stü­cke in ih­rer Ko­hor­te re­la­tiv ge­se­hen im­mer ra­rer wer­den? Mit Con­chi­ta Wurst? Schon jetzt gibt es nach 2,5 Jah­ren of­fe­nen Gren­zen in den jun­gen Jahr­gän­gen ei­nen Über­hang an Män­nern von 10% bis 15%, am En­de der 4. Amts­pe­ri­ode Mer­kels könn­ten es bei jähr­lich 1/4 Mio wei­te­rer Zu­wan­de­rer be­reits 20% sein. Da­mit wä­ren chi­ne­si­sche Ver­hält­nis­se er­reicht. Ist das die viel­zi­tier­te Ge­schlech­ter­ge­rech­tig­keit, von der die Bun­des­re­gie­rung so ger­ne schwa­dro­niert? Oder ist das Le­bens­glück jun­ger, wei­ßer Män­ner nicht so wich­tig in die­sem un­se­rem Land, in dem ‘wir’ an­geb­lich ‘gut & ger­ne’ le­ben?

Wäh­rend laut For­schun­gen von Kul­tur­anthro­po­lo­gen die in­sti­tu­tio­na­li­sier­te Viel­ehe (Viel­wei­be­rei, Po­ly­gy­nie) auf­grund der un­gleich­mä­ßi­gen Ver­tei­lung der Part­ner Ag­gres­si­vi­tät und Ge­walt ei­ner Ge­sell­schaft nach in­nen [und ver­mut­lich auch nach au­ßen, Anm. d. Verf.] er­höht, dient die kul­tu­rell- zi­vi­li­sa­to­ri­sche Er­run­gen­schaft der Ein­ehe durch gleich­mä­ßi­ge Ver­tei­lung der Part­ner der Be­frie­dung ei­ner Ge­sell­schaft. Das Prin­zip der Ein­ehe be­ruht aber auf ei­ner aus­ge­wo­ge­nen ‘sex ra­tio’. Da­her for­dern die Po­li­to­lo­gin Va­le­rie Hud­son und die An­thro­po­lo­gin Bar­ba­ra Mil­ler Staats­schutz für das un­ter na­tür­li­chen Vor­aus­set­zun­gen zah­len­mä­ßig an­nä­hernd aus­ge­gli­che­ne Ge­schlech­ter­ver­hält­nis. Die Auf­nah­me frau­en­lo­ser jun­ger Män­ner hin­ge­gen über­trägt die kon­sti­tu­tio­nel­len, kul­tu­rell-re­li­gi­ös be­ding­ten Kon­flik­te is­la­mi­scher Ge­sell­schaf­ten nach Deutsch­land.

Die Fra­ge stellt sich, ob es mit den Pflich­ten, Rech­ten und Auf­ga­ben ei­ner Bun­des­re­gie­rung ver­ein­bar sein kann, der­ar­ti­ge Ex­pe­ri­men­te aus dem stil­len Hin­ter­zim­mer­lein her­aus zu ver­an­stal­ten, oh­ne die­se Plä­ne zu­vor of­fen kom­mu­ni­ziert und den Wil­len des Sou­ve­räns, näm­lich der staats­bür­ger­li­chen Be­vö­ke­rung, da­für ein­ge­holt zu ha­ben, son­dern statt­des­sen den ver­wun­der­ten Bür­gern am spä­ten Abend in den Ta­ges­the­men von Ex­per­ten voll­ende­te Tat­sa­chen ver­kün­den zu las­sen.

War da nicht mal was mit der Pflicht zum Er­halt des Staats­vol­kes? Und wie ver­trägt sich der­ar­ti­ges Han­deln mit dem Amts­eid ei­nes Bun­des­kanz­lers, den auch Kanz­le­rin­nen spre­chen und der da lau­tet: “Ich schwö­re, dass ich mei­ne Kraft dem Woh­le des deut­schen Vol­kes wid­men, sei­nen Nut­zen meh­ren, Scha­den von ihm wen­den, das Grund­ge­setz und die Ge­set­ze des Bun­des wah­ren und ver­tei­di­gen, mei­ne Pflich­ten ge­wis­sen­haft er­fül­len und Ge­rech­tig­keit ge­gen je­der­mann üben wer­de. So wahr mir Gott hel­fe.”

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Völ­kerster­ben von sei­ner schöns­ten Sei­te

Ob Zu­fall oder nicht: Pas­send zu den Aus­füh­run­gen von Yas­cha Mounck in den Ta­ges­the­men fand kurz dar­auf die von der AfD be­an­trag­te Parl­amts­de­bat­te über den vom Au­tor als sa­ti­ri­sche Re­plik auf Thi­lo Sar­ra­zins Buch ‘Deutsch­land schafft sich ab’ be­zeich­ne­ten taz-Ar­ti­kel ‘Su­per, Deutsch­land schafft sich ab’ des kürz­lich aus frag­wür­di­ger 1-jäh­ri­ger tür­ki­scher Haft ent­las­se­nen Deniz Yücel statt.

De­bat­ten­bei­trä­ge, u.a. von: Gott­fried Cu­rio (AfD), ab 3:40; Wolf­gang Ku­bicky, FDP, ab 22:15; Cem Öz­de­mir (B’90/Grüne), ab 33:20

Ob Sa­ti­re oder nicht: Für mich steht au­ßer Fra­ge, dass man so ei­nen Ar­ti­kel in ei­nem frei­en Land frei und un­be­hel­ligt schrei­ben und pu­bli­zie­ren darf. Eben­so klar aber soll­te sein, dass über den In­halt die­ses Ar­ti­kels und auch des Bu­ches von Sar­ra­zin in ei­nem frei­en Land of­fen und un­be­hel­ligt de­bat­tiert wer­den darf. In­ner­halb wie au­ßer­halb des Par­la­ments.

Das An­stö­ßi­ge im Zu­sam­men­hang mit Sar­ra­zins Buch und Yü­cels taz-Ar­ti­kel sind da­her nicht die Tex­te selbst oder das Fak­tum, dass sie pu­bli­ziert wur­den. Das An­stö­ßi­ge ist der Um­stand, dass man als un­vor­ein­ge­nom­me­ner Be­trach­ter den Ein­druck ha­ben kann, dass die po­li­tisch Ver­ant­wort­li­chen die Tex­te nicht et­wa als kon­struk­ti­ve Kri­tik, An­re­gung zum Nach­den­ken und zum Hin­ter­fra­gen ih­res po­li­ti­schen Han­delns nut­zen, son­dern ge­ra­de­zu als Leit­fa­den da­für, wie man das Land am ef­fek­tivs­ten in Un­frie­den stür­zen und ins­be­son­de­re die schon län­ger hier le­ben­den Bür­ger um Wür­de, ein er­füll­tes Le­ben und ih­re Le­bens­leis­tung brin­gen kann, um frag­wür­di­ge Vi­sio­nen von ei­nem Neu­en Men­schen und ei­ner neu­en Welt zu ver­wirk­li­chen.

Dr. Mi­cha­el Ley: Die letz­ten Eu­ro­pä­er – Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus als Weg zur Is­la­mi­sie­rung (44:44 min)

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Links
Was für ein teuf­li­ches Spiel wird hier ge­spielt? (ET)
Das Schwei­gen der Be­läm­mer­ten (Lengs­feld)
Na­zi-Sprech? Oder Ta­ges­the­men? (Ach­Gut)
Ta­ges­the­men ver­kün­det „Um­vol­kung läuft“ (Jou­watch)
… „ein­zig­ar­ti­ges his­to­ri­sches Ex­pe­ri­ment“ (Se­zes­si­on)
Yas­cha Mounk in den ARD-Ta­ges­the­men (Ff­mE)
Das hat­te die Re­dak­ti­on der TT nicht ge­plant (Ti­chys)
Schock-Ge­ständ­nis in den „Ta­ges­the­men“ (Com­pact)
Deutsch­land wird .… um­ge­wan­delt (Frei­e­Welt)

Will­kom­mens­kul­tur des Groß­ka­pi­tals (RTD)
Mer­kel ver­schweigt ih­re Zie­le (Jou­watch)
Brenn­punkt Schu­le (Ad­den­dum)
Dou­glas Mur­ray: Der Selbst­mord Eu­ro­pas (JFritz)
D nimmt 10.000 Um­sied­lungs­flücht­lin­ge auf (Welt)
Si­cher­heits­ex­per­ten ent­setzt… (»Welt, »Er­satz)
Schäub­le warnt vor In­zucht (Jun­ge Frei­heit) (Zeit)
Spa­ni­scher Mi­nis­ter: Eu­ro­pa braucht fri­sches Blut! (Jou­watch)

Gra­fik:
See pa­ge for aut­hor [Pu­blic do­main], via Wi­ki­me­dia Com­mons
John Wil­liam Wa­ter­hou­se [Pu­blic do­main], via Wi­ki­me­dia Com­mons

Zu­letzt ak­tua­li­siert: 2018-08-09

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2 Kommentare

  1. […] His­to­ri­sches Mul­ti­Kul­ti-​Ex­pe­ri­ment […]

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  2. Frank Frei18. März 2018 um 10:10

    Die­se Men­schen wur­den nur zu ei­nem Zweck her­ein­ge­las­sen.
    1 Mil­lio­nen Men­schen ge­ne­rie­ren mo­nat­lich ei­nen Bin­nen­kon­sum von 1 Mil­li­ar­de Eu­ro. Macht round about 12 Mil­li­ar­den pro Jahr. Aus “dem Nichts” ge­schaf­fen.
    Wie im­mer geht es nur ums Geld. Oder glaubt hier ir­gend­je­mand, dass die Gro­Ko plötz­lich ei­nen Sinn für Hu­ma­ni­tät und Ge­rech­tig­keit ent­wi­ckelt hät­te?

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