Jour­nal Ja­nu­ar 2017

Auf der Su­che nach dem Salz der Er­de

Wir ha­ben uns heu­te ei­nen schö­nen Tag ge­macht. Als die Son­ne schien, sind wir raus ge­gan­gen, da war es fast wie­der so wie an ganz nor­ma­len Ta­gen - für Stein­bö­cke in mo­der­nen Zei­ten! 😉

Di­rekt­link zum Bei­trag

Elb­phil­har­mo­nie - Mo­nu­ment des Neo-Feu­da­lis­mus

Nichts ge­gen Pa­läs­te. So­lan­ge sie Aus­weis von de­mo­kra­ti­scher Kul­tur und Bür­ger­sinn sind. Und nicht nur op­ti­sch, son­dern auch po­li­ti­sch und von den Re­la­tio­nen her in die Land­schaft pas­sen. In ei­ner so­li­da­ri­schen und ge­rech­ten Ge­sell­schaft, in der man ein­an­der mit Re­spekt be­geg­net, wä­re die Elb­phil­har­mo­nie mit ih­rer han­sea­ti­sch-küh­len, kom­pak­ten und doch fi­li­gra­nen Op­tik und gran­dio­sen Akus­tik zwei­fel­los ein High­light.

Im Ne­ofeu­da­lis­mus ei­nes tief ge­spal­te­nen, gar zu schei­tern dro­hen­den, in Tei­len et­wa hin­sicht­li­ch Ren­ten und über­nom­me­ner Bürg­schaf­ten be­reits ge­plün­der­ten und hin­sicht­li­ch be­reits er­folg­ter, im Gan­ge be­find­li­cher oder ge­plan­ter Pri­va­ti­sie­run­gen et­wa im Rah­men von PPP / ÖPP (Au­to­bahn) vor wei­te­rem Aus­ver­kauf ste­hen­den Staa­tes ist es Beu­te­kunst, die mo­der­ne Raub­rit­ter ih­ren Un­ter­ta­nen ab­pres­sen. Zu­mal wenn es sich um Pa­läs­te han­delt, die 10 x so teu­er sind wie ver­an­schlagt und in de­nen sich zur Er­öff­nung die Po­lit­pro­mi­nenz in Nar­ziss­mus er­götzt und groß­ar­tig fühlt wie Kai­ser Nero im spä­ten Rom, oh­ne ei­ne ada­e­qua­te Ge­gen­leis­tung zu er­brin­gen, wäh­rend sie ganz im Ge­gen­teil Wür­de, Zu­kunft und Ta­fel­sil­ber der Bür­ger in Fra­ge stellt.

Link: Zehn-Mil­lio­nen-Image­kam­pa­gne für die Elb­phil­har­mo­nie (Hei­se)

Di­rekt­link zum Bei­trag

Im Land der Lü­gen

Wie Po­li­tik und Wirt­schaft mit Zah­len ma­ni­pu­lie­ren.

Di­rekt­link zum Bei­trag

Kaum ‘Na­fris’ - die ‘Nack­ten Äs­te’ von Köln ka­men von über­all

Die Köl­ner Po­li­zei kor­ri­giert sich: Es wa­ren an Sil­ves­ter dies­mal nur we­ni­ge Nord­afri­ka­ner in Köln. In ei­nem Land mit aku­tem Frau­en­man­gel füh­len sich eben nicht nur ‘Na­fris’ ein­sam. Son­dern auch jun­ge Män­ner aus Af­gha­nis­tan, Irak oder Sy­ri­en. Und über­haupt im­mer mehr Män­ner von an­ders­wo und zu­neh­mend auch von hier. Kein Wun­der bei ei­nem Über­hang von ca. 3/4 Mio jun­gen Män­nern im Land, das sind ca. 15% bis 20% der Ko­hor­te der 18 bis 35 - jäh­ri­gen. Wer’s al­so wie in Chi­na liebt, fin­det ‘Nack­te Äs­te’ - so wer­den die frau­en­lo­sen jun­gen Män­ner in Chi­na ge­nannt - nun al­so auch hier in Eu­ro­pa: Chi­na ge­hen die Frau­en aus

Links:
Po­li­zei kor­ri­giert An­ga­ben: Kaum Nord­afri­ka­ner kon­trol­liert
Was Politiker*nnen feuch­te Au­gen macht, be­rei­tet An­thro­po­lo­gen wie Bar­ba­ra Mil­ler Bauch­schmer­zen: Europe’s Man Pro­blem
Auch Schwe­den ist be­trof­fen: Eu­ro­pa hat ein Män­ner­pro­blem

Di­rekt­link zum Bei­trag

Wun­der in der Wüs­te:
Ei­ne Mer­kel­mau­er für Sau­di-Ara­bi­en

Deutsch­land - par­don, Mer­kels Land - kann be­kannt­li­ch sei­ne Gren­zen nicht schüt­zen. In Sau­di- Ara­bi­en hin­ge­gen scheint der Bun­des­re­gie­rung die­ses Kunst­stück, qua­si die Qua­dra­tur des Krei­ses,  schon vor Jah­ren ge­lun­gen zu sein. Dort er­rich­tet die EADS un­ter po­li­ti­schem Flan­ken­schutz oder gar Ver­mitt­lung der Bu­Reg ei­nen High-Tech-Zaun um wei­te Tei­le des sau­di­schen Staats­ge­bie­tes, wel­ches ins­ge­samt um 6.500 Grenz­ki­lo­me­ter um­fasst, und deut­sche Be­am­te bil­den die ara­bi­schen Grenz­schüt­zer aus …

In der Re­por­ta­ge des ZDF-Ma­ga­zins ‘FAKT’, die aus dem Jah­re 2011 (oder frü­her) stammt, heißt es sinn­ge­mäß: ‘Nie­mand weiß, ge­gen wen die von der Bun­des­po­li­zei aus­ge­bil­de­ten sau­di­schen Si­cher­heits­kräf­te ein­ge­setzt wer­den sol­len.’

In­zwi­schen wis­sen wir, dass der Zaun u.a. da­zu dient, Sau­di-Ara­bi­en ge­gen Flücht­lings­strö­me aus Sy­ri­en und dem Irak zu schüt­zen. Was wir nicht so ge­n­au wis­sen: Wuss­te das da­mals wirk­li­ch nie­mand? Zur Er­in­ne­rung: Im De­zem­ber 2010 be­gann die ‘Ara­bel­lion’, der ‘Ara­bi­sche Früh­ling’.

Links
High­tech-Zaun ge­gen den Ter­ror (VDI)
Zaun für zwölf Mil­li­ar­den Dol­lar (Welt)

Di­rekt­link zum Bei­trag

60 Mio auf der Flucht

Ja­sin­nas Vi­deo zur Flücht­lings­kri­se ist - un­ter ‘al­ter­na­ti­vem’ Ti­tel - wie­der auf Youtube zu se­hen:

Di­rekt­link zum Bei­trag

Kei­ne Staats­trau­er für Ber­li­ner Ter­ror­op­fer

Of­fi­zi­el­les Ge­den­ken nach ei­nem Ter­ror­an­schlag: In west­li­ch-de­mo­kra­ti­schen Län­dern ei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit. Nicht aber in Deutsch­land. Ein His­to­ri­ker fragt nach:

Sind es uns die Op­fer nicht wert, dass wir ih­rer ge­den­ken?

Möch­te die Re­gie­rung ei­ner un­be­que­men, po­li­ti­sch un­ge­woll­ten De­bat­te aus­wei­chen über mut­maß­li­ches Si­cher­heits­ver­sa­gen im Zu­sam­men­hang mit der ge­ne­rö­sen Will­kom­mens­po­li­tik ge­gen­über Schutz Su­chen­den – die man den Op­fern schul­dig wä­re?

Wird oh­ne­hin mit mehr und re­gel­mä­ßi­gen Op­fern bei künf­ti­gen Ter­ror­an­schlä­gen in Deutsch­land ge­rech­net?

Oder ver­drän­gen die Deut­schen die ge­stie­ge­ne Ter­ror­ge­fahr hier­zu­lan­de – im Ge­gen­satz zum Bei­spiel Is­rael – des­we­gen, „weil es hier no­ch ‚Nie wie­der Tä­ter‘ heißt, in Is­rael da­ge­gen ‚Nie wie­der Op­fer’“ (meint die Epo­ch Times).

Vi­deo: Claus Strunz vom Sat.1 Früh­stücks­fern­se­hen kom­men­tiert das Weg­du­cken der Kanz­le­rin und ih­rer Re­gie­rungs­mann­schaft vor den Aus­wir­kun­gen ih­rer Po­li­tik.

Di­rekt­link zum Bei­trag

Nach oben of­fen

Wer nach oben of­fen ist, kann nicht ganz dicht sein. Mer­kel lehnt auch ei­ne fle­xi­ble Ober­gren­ze ab (DWN). Queen An­ge­la will sich of­fen­bar nicht ‘rein­re­den las­sen und be­steht dar­auf, oh­ne Ein­schrän­kun­gen oder gar ge­setz­li­che Re­ge­lun­gen wei­ter­hin al­lei­ne zu be­stim­men, was für ihr Mer­kel­land gut ist.

For­sa-Chef Güll­ner kann See­ho­fers ‘Amok­lauf’ ge­gen die Kanz­le­rin nicht nach­voll­zie­hen. In der Tat gren­zen See­ho­fers Ver­su­che, Po­li­tik im all­ge­mei­nen und Mi­gra­ti­ons­po­li­tik im Be­son­de­ren auf ei­ne ge­setz­li­che Grund­la­ge stel­len zu wol­len, fast schon an Ma­jes­täts­be­lei­di­gung. Sol­che Fra­gen ent­schei­det Mer­kel be­kannt­li­ch lie­ber des Nachts in ein­sa­men Stun­den in der Ab­ge­schie­den­heit des Kanz­ler­am­tes.

Bei der De­bat­te um die Ober­gren­ze geht es um die Fra­ge, wer über Maß und die Art der Mi­gra­ti­on ent­schei­det: Mer­kel, die sich in der Pra­xis für die un­be­grenz­te Auf­nah­me jun­ger Män­ner aus al­ler Welt in die So­zi­al­sys­te­me ent­schie­den hat, oder die Bür­ger, die sich ver­mut­li­ch mehr­heit­li­ch für die Auf­nah­me ei­nes Kon­tin­gen­tes von in­te­gra­ti­ons­wil­li­gen Fa­mi­li­en aus Kriegs­ge­bie­ten und an­sons­ten für Hil­fe vor Ort aus­spre­chen wür­den.

Di­rekt­link zum Bei­trag

Reich­tums­pfle­ge’ & ‘Wir schaf­fen das’

Sahra Wa­gen­knecht be­schreibt Mer­kels Po­li­tik als ei­ne Kom­bi­na­ti­on aus ‘Reich­tums­pfle­ge’ und ‘Wir schaf­fen das’.

Di­rekt­link zum Bei­trag

Größ­ter deut­scher Is­lam­ver­band vom Aus­land ge­steu­ert

Laut Re­cher­che des DLF: Die DITIB be­teu­ert ih­re Un­ab­hän­gig­keit vom tür­ki­schen Staat. Doch in der Sat­zung des Ver­eins sind di­rek­te Ver­bin­dun­gen nach An­ka­ra zu fin­den. Tür­ki­sche Funk­tio­nä­re ha­ben das Sa­gen in deut­schem Ver­ein.

Di­rekt­link zum Bei­trag

Nach der Lü­gen­pres­se wird’s post­fak­ti­sch

Nach­dem das mit der Lü­gen­pres­se als Un­wort des Jah­res schon nicht wirk­li­ch gut ge­klappt hat, wur­de nun mit ‘post­fak­ti­sch’ ein neu­er Ver­su­ch ge­star­tet. Man­gels Klas­se (Ar­gu­men­ten) muss man es eben mit Mas­se (Dau­er­schlei­fe an Wie­der­ho­lun­gen des Un­sin­ni­gen) pro­bie­ren. Der Er­folg (Wahl­er­geb­nis­se) gibt den deut­schen Son­der­weg­lern bis­lang recht.

Di­rekt­link zum Bei­trag

2017 - Das Jahr, in dem wir al­les schaf­fen

Was ich bei der Sil­ves­teran­spra­che der (Schein-) Hei­li­gen aus der Ucker­mark vemisst ha­be, war ein Satz wie: ‘Mein Reich ist nicht von die­ser Welt’. Al­so die fro­he Bot­schaft, dass es ein Le­ben nach der Ära Mer­kel gibt.  Co­ra Ste­phan in der Wi­Wo ist da op­ti­mis­ti­scher.

Di­rekt­link zum Bei­trag

Köln II: Po­li­zei & ‘Na­fris’ fei­ern ge­mein­sam

In Deutsch­land ist al­les wie­der in But­ter: in Köln fei­ern Po­li­zei und Na­fris ge­mein­sam Sil­ves­ter und al­le po­ten­ti­el­len ein­hei­mi­schen Stö­rer, ins­be­son­de­re die blon­den Bit­ches und Schlam­pen, blei­ben da­heim. Doch dann das: NRW nimmt kei­ne Ma­rok­ka­ner mehr auf. Rot-Grü­ne He­cken­schüt­zen neh­men die Will­kom­mens­kul­tur aus dem Hin­ter­halt un­ter Feu­er: ‘Ra­ci­al Pro­filing’ nun auch in der NRW-Lan­des­re­gie­rung?

Der Be­griff ‘Na­fri’ (Po­li­zei-Jar­gon für ‘nord­afri­ka­ni­sche In­ten­siv­tä­ter’) kommt nicht über­all gut an. Ali­ce Schwar­zer fragt auf ‘Em­ma’: Geht Ideo­lo­gie vor Rea­li­tät? Da­vid Ber­ger spricht gar von: “Na­fris” und der po­li­ti­sch-kor­rek­te Selbst­mord: Wir be­schimp­fen un­se­re Be­schüt­zer als Ras­sis­ten. Aber nicht das Wort Na­fri ist das Pro­blem, die Na­fris sind es, meint Tichy’s.

Nur im bö­sen Aus­land hat man es no­ch gar nicht mit­be­kom­men, dass in Good Old Ger­many al­les wie­der ok ist: CHAOS IN GERMANY: Mi­grant sex at­tacks and fire­works thrown at POLICE du­ring NYE events.

Bild ganz oben:
Hier­ony­mus Bosch (cir­ca 1450–1516) [Pu­blic do­main], via Wi­ki­me­dia Com­mons oder
By rai­ner fre­der (Own work (Ori­gi­nal text: ei­ge­nes Fo­to)) [Co­py­righ­ted free use], via Wi­ki­me­dia Com­mons

Di­rekt­link zum Bei­trag

1 Kommentar

  1. […] und Bun­des­grenz­schutz halb Sau­di-Ara­bi­en mit Grenz­an­la­gen um­ge­ben (» Wun­der in der Wüs­te), die dem Ver­neh­men nach den gu­ten al­ten ‘an­tif­schis­ti­schen Schutz­wall’, der […]

    Antworten

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

fünf × fünf =