Gro­Ko III: Wo ist das Meer?

Lo­ri­ot – po­li­tisch kor­rekt.

Deutsch­land auf dem Weg ins Pa­ra­dies 

Wir sind Er­le­ben­de. Aber wem ge­hört die Stim­me aus dem ‘off’?

Lo­ri­ot (Vic­co von Bü­low) – Ur­laub in Gran Pa­ra­di­so (4:54 min)

Gro­Ko III. be­schließt das En­de al­ler Kri­sen

Der schö­ne Schein über­win­det das schnö­de Sein. Was nicht sein darf, kann nicht sein. Was kei­nen Be­griff hat und wor­über man nicht spricht, das exis­tiert nicht. Die Idee siegt über die Form, die Theo­rie über die Pra­xis, die Spra­che über den In­stinkt. Die Welt ist ein Kon­strukt des Men­schen. Man kann nur hof­fen, dass sie das auch weiß und sich dran hält. (‘Uni­on und SPD er­klä­ren Flücht­lings­kri­se für be­en­det’, Welt)

Hart wie Krupp­stahl, zäh wie Le­der

Der Deut­sche ist dis­zi­pli­niert und kor­rekt. Er hat al­les und vor al­lem sich selbst stets un­ter Kon­trol­le, ver­liert nie die Über­sicht und be­wahrt im­mer Ru­he, Ge­las­sen­heit und Hal­tung. Wenn mal was da­ne­ben geht, macht er kein gro­ßes Auf­he­bens da­von. Shit hap­pens.

Lo­ri­ot (Vic­co von Bü­low) – In fei­ner Ge­sell­schaft (4:30)

Un­se­re Stär­ke ist, dass wir uns nicht so wich­tig neh­men. Und dass wir uns an­pas­sen kön­nen. Sol­len sich die an­de­ren ru­hig amü­sie­ren – uns ist wich­tig, wir fal­len nicht un­an­ge­nehm auf. Wir tun, was man uns sagt. Da­für liebt man uns. Wir or­dern den Tisch und zah­len die Ze­che. Das Fei­ern über­las­sen wir an­de­ren. Ist ja de­ren Pro­blem.

Deutsch­land gehts gut!

Auf­er­stan­den aus Rui­nen, bau­en wir die bes­te al­ler Wel­ten, in der uns al­le will­kom­men sind. In ei­nem Land, in dem wir gut und ger­ne le­ben. Wir glau­ben an un­se­re Idea­le, un­se­re Ver­ant­wor­tung, un­se­re Schuld und un­se­ren Auf­trag, im­mer die Ers­ten und Bes­ten zu sein. Da­her stre­ben wir nach Per­fek­ti­on!

Lo­ri­ot (Vic­co von Bü­low) – Das Bild hängt schief (3:14)

Wenn doch mal was nicht per­fekt ist, dann brin­gen wir’s mit deut­scher Gründ­lich­keit rasch wie­der in Ord­nung! Un­se­ren deut­schen Son­der­weg mar­schie­ren wir, die Rei­hen fest ge­schlos­sen, stets bis zu En­de. Auch wenn al­les in Scher­ben fällt. Denn heu­te ge­hört uns der Him­mel und mor­gen ver­gisst uns die Welt.

Dar­auf ha­ben sich die Son­die­rer ge­ei­nigt – (Zeit)
Deutsch-sy­ri­sches Paar kri­ti­siert Fa­mi­li­en­nach­zug – (Em­ma)

Han­nes Wa­der und Kon­stan­tin We­cker – Schon so lang (3:37)

Ti­tel­bild:
Par Kha­led Si Fo­dil (Tra­vail per­son­nel) [CC BY-SA 3.0], via Wi­ki­me­dia Com­mons
By Di­liff (Own work) [CC BY-SA 3.0 or GFDL], via Wi­ki­me­dia Com­mons

Bei­trag mit Freun­den tei­len?

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