PKS: Ge­walt­kri­mi­na­li­tät steigt in 2016 dra­ma­ti­sch

#PKS2016 - Po­li­zei­li­che Kri­mi­na­li­täts­sta­tis­tik: 
Mord & Tot­schlag: + 14%, 
Ver­ge­wal­ti­gung & se­xu­el­le Nö­ti­gung: + 13% 

Nie­der­schmet­tern­de Zah­len mus­s­te Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Tho­mas de Mai­ziè­re am 24. April bei der Vor­stel­lung der Po­li­zei­li­chen Kri­mi­na­li­täts­sta­tis­tik (PKS) für 2016 prä­sen­tie­ren. Wäh­rend die re­gis­trier­ten Straf­ta­ten ins­ge­samt nur ge­ring­fü­gig zu­nah­men, so ist die Ge­walt­kri­mi­na­li­tät in Deutsch­land in er­schre­cken­dem Aus­maß an­ge­stie­gen: Bei Mord & Tot­schlag gibt es ein Plus von 14%, bei Ver­ge­wal­ti­gung und se­xu­el­ler Nö­ti­gung ein Plus von 13%, bei schwe­rer Kör­per­ver­let­zung ei­nes um 10%. Da­für ist laut Sta­tis­tik bei Woh­nungs­ein­brü­chen ein Rück­gang um über 9% zu ver­zeich­nen, bei Dieb­stahl um 4,4% und bei Be­trug um 7%.

Tho­mas de Mai­ziè­re stellt die PKS 2016 vor (Aus­zug, 1:35)

52% mehr tat­ver­däch­ti­ge Zu­wan­de­rer

Ins­be­son­de­re die dra­ma­ti­sch an­ge­stie­ge­ne Kri­mi­na­li­tät der Zu­wan­de­rer gibt An­lass zu Sor­ge. Da­bei wer­den in der PKS un­ter dem Be­griff  ‘Zu­wan­de­rer’ le­dig­li­ch Per­so­nen mit dem Auf­ent­halts­sta­tus ‘Asyl­be­wer­ber’, ‘Dul­dung’, ‘Kon­tin­gent­flücht­ling oder Bür­ger­kriegs­flücht­ling’ und ‘un­er­laub­ter Auf­ent­halt’ ge­fasst, nicht aber Tat­ver­däch­ti­ge mit po­si­tiv ab­ge­schlos­se­nem Asyl­ver­fah­ren, die als ‘international/national Schutz­be­rech­tig­te und Asyl­be­rech­tig­te’ an­er­kannt sind. Die ‘An­ga­ben zu den tat­ver­däch­ti­gen Zu­wan­de­rern sind so­mit nur als ‘Teil­men­ge’ des zu be­rück­sich­ti­gen­den Per­so­nen­krei­ses zu be­wer­ten’ (PKS 2016, S. 73).

Bei ei­nem Be­völ­ke­rungs­an­teil von ver­mut­li­ch rund 1,5 % stel­len die in der PKS un­ter ‘Zu­wan­de­rer’ auf­ge­führ­ten Per­so­nen je­weils ca. 15% der Tat­ver­däch­ti­gen bei Mord, Ver­ge­wal­ti­gung und se­xu­el­ler Nö­ti­gung, fast 17% bei Raub und so­gar 35% bei La­den­dieb­stahl. Er­go be­ge­hen sie ca. 10 mal so häu­fig wie Ein­hei­mi­sche schwe­re Ge­walt­ta­ten.

Die­se Zu­wachs­ra­ten bei der Ge­walt­kri­mi­na­li­tät ent­pre­chen in et­wa den Er­war­tun­gen vie­ler Ein­wan­de­rungs­kri­ti­ker und Bür­ger­recht­ler, die seit Be­ginn der Flücht­lings­wel­le An­fang des Jah­res 2015 und ins­be­son­de­re seit der Grenz­öff­nung der Kanz­le­rin im Sep­tem­ber 2015 und dem er­satz­lo­sen Aus­set­zen des EU-Dub­lin III-Ab­kom­mens nicht mü­de wur­den, vor ei­ner der­ar­ti­gen Ent­wick­lung zu war­nen. Sie wi­der­le­gen aber auch Be­fürch­tun­gen, die Po­li­zei wür­de gar kei­ne se­riö­sen Sta­tis­ti­ken mehr füh­ren. Wo­bei die­se nach Mei­nung des Vor­sit­zen­de der Deut­schen Po­li­zei­ge­werk­schaft, Ralf Kus­te­rer, ‘an­ge­sichts wach­sen­der Dis­kre­pan­zen’ an Be­deu­tung ver­lie­re (Ti­chys).

» Di­rekt­link zum Ab­schnitt   » Sei­ten­an­fang

Ge­fahr im Öf­fent­li­chen Raum ver­dop­pelt ?

Geht man mehr in De­tail und Ana­ly­se, kann man zur PKS 2016 im Prin­zip das Glei­che sa­gen wie zum ‘Ers­ten La­ge­be­richt zur Flücht­lings­kri­mi­na­li­tät’ von 2015. Die sich da­mals be­reits ab­zeich­nen­den Ten­den­zen ha­ben sich be­stä­tigt und die La­ge hat sich wie zu er­war­ten quan­ti­ta­tiv wei­ter ver­schärft. Hier ei­ne In­ter­pre­ta­ti­on zum ver­gan­ge­nen Jahr: Rech­te Ge­walt und Kri­mi­na­li­tät von Flücht­lin­gen (2015, neu­land)

Da Ver­ge­wal­ti­gung und se­xu­el­le Nö­ti­gung bei den ‘schon län­ger hier Le­ben­den’ er­fah­rungs­ge­mäß über­wie­gend Be­zie­hungs­ta­ten sind, ist zu be­fürch­ten, dass über­fall­ar­ti­ge se­xu­el­le Ge­walt im öf­fent­li­chen Raum zu ei­nem no­ch weit hö­he­ren Pro­zent­satz von Zu­wan­de­rern aus­geht als es ih­rem An­teil von 15% an schwers­ten Se­xu­al­straf­ta­ten ent­spricht, denn Zu­wan­de­rer ha­ben oft­mals kaum pri­va­ten Kon­takt zu Frau­en oder Mäd­chen. Der öf­fent­li­che Raum muss da­her wo­mög­li­ch als nicht ein­mal mehr halb so si­cher wie bis­lang an­ge­se­hen wer­den. Das ist zwar Spe­ku­la­ti­on, aber lei­der na­he­lie­gend.

Claus Strunz kom­men­tiert die PKS 2016 (2:30)

Da­bei geht die ho­he Zu­wan­de­rer-Kri­mi­na­li­tät nach Aus­sa­gen von Ver­ant­wort­li­chen in der Re­gel weit we­ni­ger von re­gu­lä­ren Kriegs­flücht­lin­gen oder gar in­di­vi­du­ell Ver­folg­ten mit gu­ter Blei­be­per­spek­ti­ve aus, de­nen man na­tür­li­ch im Ver­bund mit ih­ren Fa­mi­li­en und im Rah­men ei­nes groß­zü­gi­gen Kon­tin­gen­tes für die Dau­er des Krie­ges vor­über­ge­hend Schutz in Deutsch­land ge­wäh­ren soll­te, son­dern über­wie­gend von den hun­dert­tau­sen­den al­lein rei­sen­den, jun­gen, männ­li­chen Aben­teu­rern und Glücks­su­chern mit ge­rin­ger Blei­be­per­spek­ti­ve. Das klingt plau­si­bel. Ge­walt­be­reit­schaft hängt näm­li­ch nicht mit der Eth­nie und auch eher we­ni­ger mit Kul­tur oder Re­li­gi­on zu­sam­men, son­dern vor al­lem mit So­zia­li­sa­ti­on, Per­spek­ti­ve, ge­sell­schaft­li­cher Ver­wur­ze­lung und In­te­gra­ti­on - und na­tür­li­ch mit dem Ge­schlecht. Schö­nen Gruß an die Hor­mo­ne! In ei­nem Land wie Deutsch­land, in dem die Un­ter­schie­de zwi­schen den Ge­schlech­tern theo­re­ti­sch und po­li­ti­sch weit­ge­hend ab­ge­schafft sind, tut man sich ent­spre­chend schwer, hier­für über­haupt ein Be­wusst­sein zu ent­wi­ckeln.

» Di­rekt­link zum Ab­schnitt   » Sei­ten­an­fang

Mas­sen von Män­nern statt Ge­schlech­ter­pa­ri­tät

Jun­ge Män­ner sind über­all auf der Welt um ein Mehr­fa­ches ag­gres­si­ver und ge­walt­be­rei­ter als jun­ge Frau­en oder äl­te­re Men­schen bei­der­lei Ge­schlechts. Der So­zio­lo­ge und Ex­per­te für De­mo­gra­phie, Gun­n­ar Hein­sohn, er­klärt den An­sturm hun­dert­tau­sen­der jun­ger Män­ner aus Län­dern mit ho­hen Ge­bur­ten­ra­ten auf Deutsch­land mit der so­zia­len Si­tua­ti­on in ih­ren Hei­mat­än­dern: “Nur ein, höchs­tens zwei Söh­ne kön­nen mit ge­sell­schaft­li­chen Po­si­tio­nen ver­sorgt wer­den. Die über­schüs­si­gen drit­ten und vier­ten Brü­der, ehr­gei­zig und im bes­ten Kamp­fes­al­ter, emi­grie­ren - oder ho­len sich ih­re Po­si­ti­on mit Ge­walt.” (Link zum Ar­ti­kel). Im li­be­ra­len Deutsch­land hof­fen sie, das zu fin­den, was ih­nen in der Hei­mat auf­grund zu vie­ler Kon­kur­ren­ten ver­wehrt ist: Ei­ne ge­sell­schaft­li­che Po­si­ti­on, sprich ei­nen Job, ei­ne Woh­nung und ei­ne Frau. Aber wo sol­len all die Jobs und Woh­nun­gen und vor al­lem die Frau­en für die jun­gen Män­ner her­kom­men? Auf Bäu­men wach­sen die hier je­den­falls nicht und jun­ge Män­ner gibt es auch hier. Der Wett­be­werb um Po­si­tio­nen wird al­so le­dig­li­ch von der Hei­mat nach Deutsch­land ver­la­gert.

Es geht nur um das Ei­ne’ (0:41)

Die­ser Um­stand, im Ver­ein mit der pas­siv-se­lek­ti­ven Ein­wan­de­rungs­po­li­tik der Kanz­le­rin (Han­deln durch Nicht­han­deln) nach dem Prin­zip ‘sur­vi­val of the fit­test’ (wer es ir­gend­wie nach Deutsch­land schafft, ist drin), führt da­zu, dass der An­teil jun­ger Män­ner un­ter den Zu­wan­de­ren et­wa 4 mal so hoch ist wie bei ei­ner or­ga­ni­sch ge­wach­se­nen Be­völ­ke­rungs­struk­tur. Die lo­gi­sche Fol­ge ist ei­ne Wel­le der Ge­walt ge­gen­über ein­hei­mi­schen Frau­en und Män­nern (als na­tür­li­che Ri­va­len im Kampf um die ‘Res­sour­ce’ Frau) im Öf­fent­li­chen Raum. Bis zu drei Vier­tel der Zu­wan­de­rer-Ge­walt ist so­mit dem Ver­säum­nis der Bun­des­re­gie­rung oder gar ih­rer Wei­ge­rung zu­zu­rech­nen, Zu­wan­de­rung zu steu­ern und auf das Ge­schlech­ter­gleich­ge­wicht zu ach­ten, wie es z.B. Ka­na­da macht.

War­um folgt die Bun­des­re­gie­rung die­sem Bei­spiel nicht, wo doch Ge­schlech­ter­ge­rech­tig­keit in Deutsch­land an­geb­li­ch so ei­nen ho­hen Stel­len­wert hat? Sind die Müt­ter und Schwes­tern der jun­gen Män­ner nicht von Krieg oder Ver­fol­gung be­droht? Oder we­ni­ger wert? Und die Frau­en hier im Lan­de nicht schüt­zens­wert? Das Pro­blem der ho­hen Zu­wan­de­r­er­kri­mi­na­li­tät ist so­mit nicht nur ei­ne Fra­ge der schie­ren An­zahl, son­dern auch ei­ne der so­zi­al­ver­träg­li­chen Ge­stal­tung von Mi­gra­ti­on. Hier­bei ver­sagt die Re­gie­rung Mer­kel auf gan­zer Li­nie. “Die An­thro­po­lo­gin Bar­ba­ra Mil­ler hat über­zeu­gend ar­gu­men­tiert, dass ein aus­ge­gli­che­nes Ge­schlech­ter­ver­hält­nis ein “öf­fent­li­ches Gut” ist und des­halb Staats­schutz ver­dient.

Sil­ves­ter­nacht 2015/16 in Köln (2:30)

Wenn man statt der fast 3/4 Mio al­lein­rei­sen­der jun­ger Män­ner, die sich nun hier un­ter den gut 1,5 Mio Im­mi­gran­ten der ver­gan­ge­nen zwei Jah­re be­fin­den und von de­nen wir we­nig wis­sen und von de­nen et­li­che ei­ne Men­ge Straf­ta­ten be­ge­hen, 3/4 Mio nach­weis­li­ch schutz­be­dürf­ti­ge Frau­en & Kin­der oder ei­ne ent­spre­chend An­zahl von Per­so­nen im Ver­bund mit ih­ren Fa­mi­li­en di­rekt aus ih­rer Hei­mat oder aus den Flücht­lings­la­gern in oder in der Pe­ri­phe­rie von Sy­ri­en oder Irak ein­ge­flo­gen hät­te, wie Ka­na­da es macht, so hät­te das bei Rei­se- bzw. Flug­kos­ten von 1.000 EUR pro Na­se ge­ra­de mal 3/4 Mrd Eu­ro ge­kos­tet, in An­be­tracht von 23 Mrd Eu­ro (nur Bun­des­haus­halt!) of­fi­zi­ell zu­ge­ge­be­nen und auf über 40 Mrd Eu­ro jähr­li­ch rea­lis­ti­sch ge­schätz­ten Ge­samt­kos­ten ei­ne über­schau­ba­re In­ves­ti­ti­on. Ei­ne 3/4 Mrd Eu­ro hat die Kanz­le­rin al­lei­ne schon Ägyp­ten (500 Mio) und Tu­ne­si­en (250 Mio) zu­ge­sagt, um in Ägyp­ten den Küs­ten­schutz zu för­dern und im Fal­le Tu­ne­si­ens u.a. Rück­nah­me­ver­ein­ba­run­gen für gan­ze 1.500 aus­rei­se­pflich­ti­ge jun­ge Män­ner (!!!) zu ‘er­leich­tern’.

» Di­rekt­link zum Ab­schnitt   » Sei­ten­an­fang

Han­deln durch Nicht­han­deln

Für die Si­cher­heit der ei­ge­nen Be­völ­ke­rung hin­ge­gen ist der Kanz­le­rin of­fen­bar je­de An­stren­gung zu läs­tig und je­der Eu­ro zu viel. Da­bei wä­re es bei Ge­schlech­ter­pa­ri­tät un­ter den Zu­wan­de­rern in Köln, Ber­lin, Han­no­ver, Leip­zig, Dres­den, Würz­burg, Ans­bach, Mün­chen, Frei­burg, Bo­chum, Ber­lin, Baut­zen oder Düs­sel­dorf mit Si­cher­heit sehr viel si­che­rer als heu­te, denn jun­ge Frau­en ma­chen kaum Är­ger. Ganz im Ge­gen­teil: Jun­ge Frau­en wä­ren auch auf dem deut­schen Ar­beits­markt, auf dem es be­kannt­li­ch nicht an In­dus­trie­ar­bei­tern oder Pro­duk­ti­ons­hel­fern man­gelt, son­dern vor al­lem an Pfle­ge­kräf­ten, we­sent­lich chan­cen­rei­cher als jun­ge Män­ner. Das könn­te da­mit auch für die In­te­gra­ti­on ei­nen Rie­sen­schub be­deu­ten.

Si­che­re Gren­zen und staat­li­ch re­gu­lier­te, kon­trol­lier­te und ge­steu­er­te Zu­wan­de­rung wür­de dar­über hin­aus auch den in­ter­na­tio­na­len Schlep­per- und Schleu­ser- Ban­den die Mil­li­ar­den­ge­win­ne ent­zie­hen, die sie ja nur auf­grund der il­le­ga­len Zu­wan­de­rung ver­die­nen kön­nen und so­mit die­se Or­ga­ni­sa­tio­nen bin­nen kur­zer Zeit tro­cken­le­gen. Doch na­tür­li­ch ge­schieht nichts der­glei­chen.

PKS 2016 im SAT1 Früh­stücks­fern­se­hen (6:55)

Gabs ei­gent­li­ch schon ei­ne Stel­lung­nah­me von Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel oder von NRW-Mi­nis­ter­prä­si­den­tin Han­ne­lo­re Kraft oder SPD-Kanz­ler­kan­di­dat Mar­tin Schulz bzgl. der PKS 2016? Gar ei­nen Ak­ti­ons­plan au­ßer viel­leicht mehr Po­li­zei viel­leicht in 3 Jah­ren? Oder sol­len die Pro­ble­me wie bis­her auch ver­drängt und aus­ge­ses­sen wer­den? Von der Kanz­le­rin kam je­den­falls nichts, so weit ich weiß. Und wenn doch, dann wä­re es wohl al­len­falls wie­der nur das üb­li­che ge­sin­nungs­ethi­sche Ge­schwur­bel ge­we­sen. Ver­ant­wor­tungs­ethik? Zeit­na­hes, sach­ge­rech­tes und nach­hal­ti­ges Han­deln im In­ter­es­se, zum Woh­le und für die Si­cher­heit al­ler Bür­ger, die sie neu­er­dings ger­ne die ‘schon län­ger hier Le­ben­den’ nennt, und auch für die ‘no­ch nicht so lan­ge hier Le­ben­den’, die von der Kri­mi­na­li­tät eben­so be­trof­fen sind wie die Ein­hei­mi­schen, im Rah­men der Ge­walt in den Un­ter­künf­ten so­gar no­ch weit­aus mehr? Seit 1 1/2 Jah­ren kommt ab & an mal so et­was wie: „Wir müs­sen un­se­re Au­ßen­gren­zen bes­ser schüt­zen“ (Welt). Gren­zen schüt­zen? Ja wo­zu das denn? Das Asyl­recht kennt kei­ne Ober­gren­ze, wie Mer­kel oft ge­nug be­tont. In­itia­ti­ven zur An­pas­sung von Ge­set­zen an Rea­li­tä­ten und in­ter­na­tio­na­le Ent­wick­lun­gen? Null. Am schöns­ten ist es eben im Stil­len Käm­mer­lein oder mit gu­ten Freun­den im Hin­ter­zim­mer.

» Di­rekt­link zum Ab­schnitt   » Sei­ten­an­fang

Was nun?

Pas­siert ist al­so prak­ti­sch nichts. We­der in Deutsch­land no­ch im Rah­men der EU. Im Ge­gen­teil: Als Ös­ter­reich und ei­ni­ge Bal­kan­län­der ge­wis­ser­ma­ßen in ‘Ei­gen­in­itia­ti­ve’ die Bal­kan­rou­te weit­ge­hend dicht mach­ten, pro­tes­tier­te die Kanz­le­rin ent­rüs­tet. Nur im Süd­wes­t­en schützt schon seit Jah­ren Spa­ni­en in Ceu­ta und Me­lil­la die EU-Gren­ze und schickt übers Meer kom­men­de il­le­ga­le Im­mi­gra­ten kon­se­quent zu­rück, im Süd­os­t­en wur­de die Tür­kei als Tür­ste­her en­ga­giert. Die Flan­ke im Mit­tel­meer über Ita­li­en ist of­fen wie ein Scheu­nen­tor. Und NGO’s wie Sea Watch ho­len wei­ter­hin fröh­li­ch die afri­ka­ni­schen Mi­gran­ten vor li­by­schen Küs­ten­ge­wäs­sern ab und schlep­pen sie nach Eu­ro­pa. Ein Mor­gen in­ter­es­siert sie nicht. Statt­des­sen be­glei­ten sie die ‘le­ben­di­ge Ge­sell­schaft’ of­fen­bar lie­ber als ‘teil­neh­men­de Be­ob­ach­ter’ auf dem Weg in den ‘fai­led sta­te’. No­ch Fra­gen?

Dass der dra­ma­ti­sche An­stieg der Ge­walt­kri­mi­na­li­tät in Deutsch­land für die Ge­sell­schaft gra­vie­ren­de Fol­gen hat, ist un­über­seh­bar. Kein Weih­nachts­markt oh­ne Pan­zer­sper­ren und Po­li­zei mit MP’s, kein Volks­fest oh­ne je­de Men­ge Se­cu­ri­ty und doch kein Mor­gen oh­ne Zei­tungs­mel­dun­gen von grau­en­haf­ten Ge­walt­ver­bre­chen. Doch der #Auf­schrei in der von der Na­zi­keu­le ein­ge­schüch­ter­ten, von zur Schau ge­tra­ge­nen Schein­hei­li­gen­schei­nen ge­blen­de­ten und von end­lo­sen Re­la­ti­vie­run­gen und Schön­red­ne­rei­en er­mü­de­ten Be­völ­ke­rung über all die­se er­schre­cken­den Zah­len und Er­eig­nis­se bleibt weit­ge­hend aus.

So­mit sind auch, ab­ge­se­hen von ein paar klei­ne­ren kos­me­ti­schen Kor­rek­tu­ren, kei­ne un­mit­tel­ba­ren, nach­hal­ti­gen und struk­tu­rel­len Maß­nah­men der Po­li­tik zu er­war­ten. Es wird ein­fach so wei­ter­ge­wurs­telt wie bis­her. Und ei­ne nen­nens­wer­te Op­po­si­ti­on ist nicht in Sicht, nach­dem die AfD mit mas­si­vem me­dia­len Auf­wand in die Ecke ge­drängt wur­de. Po­li­tik, Me­di­en & die Wahl­bür­ger in Deutsch­land ent­schei­den sich seit 2 Jah­ren mit no­ch im­mer min­des­tens 3/4 Mehr­heit und oft ge­nug gar mit 9/10 Mehr­heit für ein ‘wei­ter so’ und da­mit für die mas­sen­haf­te, wahl­lo­se und weit­ge­hend un­kon­trol­lier­te Auf­nah­me von jun­gen Män­nern mit ge­rin­gen Per­spek­ti­ven, dar­un­ter lei­der auch vie­le trau­ma­ti­sier­te bö­se Bu­ben aus al­ler Welt, und da­mit ge­gen die Auf­nah­me von Frau­en und Flücht­lings­fa­mi­li­en. Al­so führt der deut­sche Son­der­weg wei­ter in die ‘le­ben­di­ge Ge­sell­schaft’ mit no­ch mehr Kri­mi­na­li­tät, Ge­walt und Ver­ge­wal­ti­gun­gen statt in ei­ne Ge­sell­schaft, in der die Men­schen ein­an­der re­spek­tie­ren und in Frie­den mit­ein­an­der le­ben kön­nen und wol­len. Bis ei­nes schö­nen Ta­ges wie­der al­les in Scher­ben fällt.

» Di­rekt­link zum Ab­schnitt   » Sei­ten­an­fang

https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/auslaenderkriminalitaet-die-gewaltspirale-dreht-sich/

 

Po­li­zei­li­che Kri­mi­na­li­täts­sta­tis­tik 2016
PKS 2016 (BKA), PKS 2016 (Er­satz­link)
PKS 2016 Fly­er (BKA), PKS 2016 Fly­er (Er­satz­link)

Po­li­ti­sch mo­ti­vier­te Kri­mi­na­li­tät 2016
PMK 2016 (BMI)  PMK 2016 (Er­satz­link)

Ein­zel­fäl­le’
Mar­ty­ri­um dau­er­te 3 Stun­den - ver­ge­wal­tigt und ge­quält (Bild)
Mann soll sich an 15-jäh­ri­ger Pa­ti­en­tin ver­gan­gen ha­ben (Welt)
Zu­wan­de­rer be­läs­ti­gen und be­grab­schen Frau­en (Bild)
Wer ist der Sy­rer, der zwei Men­schen er­sto­chen ha­ben soll? (HAZ)
Ein­zel­fall-Map (Sput­nik) | 2017 (Goo­gle)

Wei­ter Links
Star­ker An­stieg bei Mord und Tot­schlag (n-tv)
Ge­walt­de­lik­te 2016 deut­li­ch ge­stie­gen … (epo­ch times)
Flücht­lin­ge nicht kri­mi­nel­ler … be­ge­hen nur mehr Straf­ta­ten (klo)
Zahl der tat­ver­däch­ti­gen Zu­wan­de­rer steigt um 52,7 Pro­zent (Welt)
Zahl der Ge­walt­de­lik­te ist 2016 dra­ma­ti­sch ge­stie­gen (Huff­Post)
Nds.: Se­xu­al­de­lik­te mehr als ver­dop­pelt (epo­ch times)
Ru­an­da si­che­rer als Deutsch­land (epo­ch times)
Das Sil­ves­ter der Denk­ver­bo­te (NRHZ)
Ethi­scher Rea­lis­mus und Mi­gra­ti­on (Zwie­denk)
Ge­walt ex­plo­diert … doch wen interessiert’s? (f+f)
Rech­te Ge­walt und Kri­mi­na­li­tät von Flücht­lin­gen (2015, neu­land)
Aus­län­der­kri­mi­na­li­tät: Die Ge­walt­spi­ra­le dreht sich (Ti­chys)

Ti­tel­bild: By Pa­pa­ma­ni­la (Self-pho­to­gra­phed) [CC BY-SA 3.0 or GFDL], via Wi­ki­me­dia Com­mons

Erst­ver­öf­fent­licht: 2017-05-12
Letz­te Än­de­rung: 2017-05-22

3 Kommentare

  1. […] aus al­ler Welt in die So­zi­al­sys­te­me und da­mit für die ex­plo­die­ren­de Kri­mi­na­li­tät und Ge­walt im öf­fent­li­chen Raum po­li­ti­sch ver­ant­wort­li­ch ist, punk­tet im NRW- […]

    Antworten
  2. […] sind männ­li­ch – kann man in der Po­li­zei­li­chen Kri­mi­na­li­täts­sta­tis­tik #PKS2016 nach­le­sen: 13% mehr Ver­ge­wal­ti­gun­gen, 14% mehr Mor­de. Die nicht ein­mal 2% der […]

    Antworten
  3. […] von Ver­ant­wor­tung für Si­cher­heit, Kul­tur und Ge­sell­schaft im ei­ge­nen Land: Die Ge­walt­kri­mi­na­li­tät ex­plo­diert und So­li­da­ri­tät und so­zia­le Ver­ant­wor­tung be­fin­den sich be­reits seit […]

    Antworten

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

9 − sieben =