PKS: Ge­walt­kri­mi­na­li­tät steigt in 2016 dra­ma­tisch

Ge­fahr im Öf­fent­li­chen Raum ver­dop­pelt ?

Geht man mehr in De­tail und Ana­ly­se, kann man zur PKS 2016 im Prin­zip das Glei­che sa­gen wie zum ‘Ers­ten La­ge­be­richt zur Flücht­lings­kri­mi­na­li­tät’ von 2015. Die sich da­mals be­reits ab­zeich­nen­den Ten­den­zen ha­ben sich be­stä­tigt und die La­ge hat sich wie zu er­war­ten quan­ti­ta­tiv wei­ter ver­schärft. Hier ei­ne In­ter­pre­ta­ti­on zum ver­gan­ge­nen Jahr: Rech­te Ge­walt und Kri­mi­na­li­tät von Flücht­lin­gen (2015, neu­land)

Da Ver­ge­wal­ti­gung und se­xu­el­le Nö­ti­gung bei den ‘schon län­ger hier Le­ben­den’ er­fah­rungs­ge­mäß über­wie­gend Be­zie­hungs­ta­ten sind, ist zu be­fürch­ten, dass über­fall­ar­ti­ge se­xu­el­le Ge­walt im öf­fent­li­chen Raum zu ei­nem noch weit hö­he­ren Pro­zent­satz von Zu­wan­de­rern aus­geht als es ih­rem An­teil von 15% an schwers­ten Se­xu­al­straf­ta­ten ent­spricht, denn Zu­wan­de­rer ha­ben oft­mals kaum pri­va­ten Kon­takt zu Frau­en oder Mäd­chen. Der öf­fent­li­che Raum muss da­her wo­mög­lich als nicht ein­mal mehr halb so si­cher wie bis­lang an­ge­se­hen wer­den. Das ist zwar Spe­ku­la­ti­on, aber lei­der na­he­lie­gend.

Claus Strunz kom­men­tiert die PKS 2016 (2:30)

Da­bei geht die ho­he Zu­wan­de­rer-Kri­mi­na­li­tät nach Aus­sa­gen von Ver­ant­wort­li­chen in der Re­gel weit we­ni­ger von re­gu­lä­ren Kriegs­flücht­lin­gen oder gar in­di­vi­du­ell Ver­folg­ten mit gu­ter Bleibe­per­spek­ti­ve aus, de­nen man na­tür­lich im Ver­bund mit ih­ren Fa­mi­li­en und im Rah­men ei­nes groß­zü­gi­gen Kon­tin­gen­tes für die Dau­er des Krie­ges vor­über­ge­hend Schutz in Deutsch­land ge­wäh­ren soll­te, son­dern über­wie­gend von den hun­dert­tau­sen­den al­lein rei­sen­den, jun­gen, männ­li­chen Aben­teu­rern und Glücks­su­chern mit ge­rin­ger Bleibe­per­spek­ti­ve. Das klingt plau­si­bel. Ge­walt­be­reit­schaft hängt näm­lich nicht mit der Eth­nie und auch eher we­ni­ger mit Kul­tur oder Re­li­gi­on zu­sam­men, son­dern vor al­lem mit So­zia­li­sa­ti­on, Per­spek­ti­ve, ge­sell­schaft­li­cher Ver­wur­ze­lung und In­te­gra­ti­on – und na­tür­lich mit dem Ge­schlecht. Schö­nen Gruß an die Hor­mo­ne! In ei­nem Land wie Deutsch­land, in dem die Un­ter­schie­de zwi­schen den Ge­schlech­tern theo­re­tisch und po­li­tisch weit­ge­hend ab­ge­schafft sind, tut man sich ent­spre­chend schwer, hier­für über­haupt ein Be­wusst­sein zu ent­wi­ckeln.

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Mas­sen von Män­nern statt Ge­schlech­ter­pa­ri­tät

Jun­ge Män­ner sind über­all auf der Welt um ein Mehr­fa­ches ag­gres­si­ver und ge­walt­be­rei­ter als jun­ge Frau­en oder äl­te­re Men­schen bei­der­lei Ge­schlechts. Der So­zio­lo­ge und Ex­per­te für De­mo­gra­phie, Gun­nar Hein­sohn, er­klärt den An­sturm hun­dert­tau­sen­der jun­ger Män­ner aus Län­dern mit ho­hen Ge­bur­ten­ra­ten auf Deutsch­land mit der so­zia­len Si­tua­ti­on in ih­ren Hei­mat­än­dern: “Nur ein, höchs­tens zwei Söh­ne kön­nen mit ge­sell­schaft­li­chen Po­si­tio­nen ver­sorgt wer­den. Die über­schüs­si­gen drit­ten und vier­ten Brü­der, ehr­gei­zig und im bes­ten Kamp­fe­s­al­ter, emi­grie­ren – oder ho­len sich ih­re Po­si­ti­on mit Ge­walt.” (Link zum Ar­ti­kel). Im li­be­ra­len Deutsch­land hof­fen sie, das zu fin­den, was ih­nen in der Hei­mat auf­grund zu vie­ler Kon­kur­ren­ten ver­wehrt ist: Ei­ne ge­sell­schaft­li­che Po­si­ti­on, sprich ei­nen Job, ei­ne Woh­nung und ei­ne Frau. Aber wo sol­len all die Jobs und Woh­nun­gen und vor al­lem die Frau­en für die jun­gen Män­ner her­kom­men? Auf Bäu­men wach­sen die hier je­den­falls nicht und jun­ge Män­ner gibt es auch hier. Der Wett­be­werb um Po­si­tio­nen wird al­so le­dig­lich von der Hei­mat nach Deutsch­land ver­la­gert.

‘Es geht nur um das Ei­ne’ (0:41)

Die­ser Um­stand, im Ver­ein mit der pas­siv-se­lek­ti­ven Ein­wan­de­rungs­po­li­tik der Kanz­le­rin (Han­deln durch Nicht­han­deln) nach dem Prin­zip ‘sur­vi­val of the fit­test’ (wer es ir­gend­wie nach Deutsch­land schafft, ist drin), führt da­zu, dass der An­teil jun­ger Män­ner un­ter den Zu­wan­de­ren et­wa 4 mal so hoch ist wie bei ei­ner or­ga­nisch ge­wach­se­nen Be­völ­ke­rungs­struk­tur. Die lo­gi­sche Fol­ge ist ei­ne Wel­le der Ge­walt ge­gen­über ein­hei­mi­schen Frau­en und Män­nern (als na­tür­li­che Ri­va­len im Kampf um die ‘Res­sour­ce’ Frau) im Öf­fent­li­chen Raum. Bis zu drei Vier­tel der Zu­wan­de­rer-Ge­walt ist so­mit dem Ver­säum­nis der Bun­des­re­gie­rung oder gar ih­rer Wei­ge­rung zu­zu­rech­nen, Zu­wan­de­rung zu steu­ern und auf das Ge­schlech­ter­gleich­ge­wicht zu ach­ten, wie es z.B. Ka­na­da macht.

War­um folgt die Bun­des­re­gie­rung die­sem Bei­spiel nicht, wo doch Ge­schlech­ter­ge­rech­tig­keit in Deutsch­land an­geb­lich so ei­nen ho­hen Stel­len­wert hat? Sind die Müt­ter und Schwes­tern der jun­gen Män­ner nicht von Krieg oder Ver­fol­gung be­droht? Oder we­ni­ger wert? Und die Frau­en hier im Lan­de nicht schüt­zens­wert? Das Pro­blem der ho­hen Zu­wan­der­er­kri­mi­na­li­tät ist so­mit nicht nur ei­ne Fra­ge der schie­ren An­zahl, son­dern auch ei­ne der so­zi­al­ver­träg­li­chen Ge­stal­tung von Mi­gra­ti­on. Hier­bei ver­sagt die Re­gie­rung Mer­kel auf gan­zer Li­nie. “Die An­thro­po­lo­gin Bar­ba­ra Mil­ler hat über­zeu­gend ar­gu­men­tiert, dass ein aus­ge­gli­che­nes Ge­schlech­ter­ver­hält­nis ein “öf­fent­li­ches Gut” ist und des­halb Staats­schutz ver­dient.

Sil­ves­ter­nacht 2015/16 in Köln (2:30)

Wenn man statt der fast 3/4 Mio al­lein­rei­sen­der jun­ger Män­ner, die sich nun hier un­ter den gut 1,5 Mio Im­mi­gran­ten der ver­gan­ge­nen zwei Jah­re be­fin­den und von de­nen wir we­nig wis­sen und von de­nen et­li­che ei­ne Men­ge Straf­ta­ten be­ge­hen, 3/4 Mio nach­weis­lich schutz­be­dürf­ti­ge Frau­en & Kin­der oder ei­ne ent­spre­chend An­zahl von Per­so­nen im Ver­bund mit ih­ren Fa­mi­li­en di­rekt aus ih­rer Hei­mat oder aus den Flücht­lings­la­gern in oder in der Pe­ri­phe­rie von Sy­ri­en oder Irak ein­ge­flo­gen hät­te, wie Ka­na­da es macht, so hät­te das bei Rei­se- bzw. Flug­kos­ten von 1.000 EUR pro Na­se ge­ra­de mal 3/4 Mrd Eu­ro ge­kos­tet, in An­be­tracht von 23 Mrd Eu­ro (nur Bun­des­haus­halt!) of­fi­zi­ell zu­ge­ge­be­nen und auf über 40 Mrd Eu­ro jähr­lich rea­lis­tisch ge­schätz­ten Ge­samt­kos­ten ei­ne über­schau­ba­re In­ves­ti­ti­on. Ei­ne 3/4 Mrd Eu­ro hat die Kanz­le­rin al­lei­ne schon Ägyp­ten (500 Mio) und Tu­ne­si­en (250 Mio) zu­ge­sagt, um in Ägyp­ten den Küs­ten­schutz zu för­dern und im Fal­le Tu­ne­si­ens u.a. Rück­nah­me­ver­ein­ba­run­gen für gan­ze 1.500 aus­rei­se­pflich­ti­ge jun­ge Män­ner (!!!) zu ‘er­leich­tern’.

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7 Kommentare

  1. […] der Mi­gran­ten, die Über­for­de­rung der Be­hör­den bis hin zum dra­ma­ti­schen An­stieg der Sex- und Ge­walt­kri­mi­na­li­tät und dem Ter­ror und Kon­troll­ver­lust in öf­fent­li­chen Raum, der bis heu­te an­hält: […]

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  2. […] Wenn das Asyl­recht die Si­cher­heit der Bür­ger, gar die Exis­tenz des Staa­tes po­ten­ti­ell ge­fähr­det, dann wi­der­spricht es dem […]

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  3. […] aus al­ler Welt in die So­zi­al­sys­te­me und da­mit für die ex­plo­die­ren­de Kri­mi­na­li­tät und Ge­walt im öf­fent­li­chen Raum po­li­ti­sch ver­ant­wort­li­ch ist, punk­tet im NRW- […]

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  4. […] sind männ­li­ch – kann man in der Po­li­zei­li­chen Kri­mi­na­li­täts­sta­tis­tik #PKS2016 nach­le­sen: 13% mehr Ver­ge­wal­ti­gun­gen, 14% mehr Mor­de. Die nicht ein­mal 2% der […]

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  5. […] von Ver­ant­wor­tung für Si­cher­heit, Kul­tur und Ge­sell­schaft im ei­ge­nen Land: Die Ge­walt­kri­mi­na­li­tät ex­plo­diert und So­li­da­ri­tät und so­zia­le Ver­ant­wor­tung be­fin­den sich be­reits seit […]

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