Schutz von Gren­zen und Bür­gern erst­mals auch im Bun­des­tag ge­for­dert

UN Kon­zept ‘Re­pla­ce­ment Mi­gra­ti­on’

Die schein­bar plan­lo­se und im Un­ter­schied zu klas­si­schen Ein­wan­de­rungs­län­dern wie Ka­na­da oder Aus­tra­li­en we­der um So­zi­al­ver­träg­lich­keit noch um Nut­zen für das Ein­wan­de­rungs­land noch um Nut­zen für das Aus­wan­de­rungs­land be­müh­te Mi­gra­ti­ons­po­li­tik in Deutsch­land und in der EU wirft Fra­gen nach Per­spek­ti­ven, Mo­ti­ven und Ab­sich­ten auf, die mit ei­ner sol­chen Po­li­tik ver­bun­den sind.

Schon seit Jah­ren gibt es bei den UN das Kon­zept ei­ner so­ge­nann­ten ‘Re­pla­ce­ment-Mi­gra­ti­on’ [2], an­geb­lich um der Ver­grei­sung der Be­völ­ke­rung in Eu­ro­pa und dem da­mit ver­bun­de­nen Weg­fall von Ar­beits­kräf­ten ent­ge­gen­zu­wir­ken. Es kur­sie­ren aben­teu­er­li­che Sze­na­ri­en, in de­nen da­von die Re­de ist, dass in den kom­men­den Jahr­zehn­ten 70 Mio Mi­gran­ten (2, 3) in Eu­ro­pa be­nö­tigt wür­den und es wer­den Be­rech­nun­gen an­ge­stellt, nach de­nen bis 2060 in Deutsch­land 12 Mio Mi­gran­ten (2, 3, 4) auf­ge­nom­men wer­den müss­ten, um den Be­darf an Ar­beits­kräf­ten zu de­cken. Auf der an­de­ren Sei­te ver­wei­sen Fach­leu­te dar­auf, dass durch die zu­neh­men­de Di­gi­ta­li­sie­rung der Ar­beits­welt künf­tig die Hälf­te der Ar­beits­plät­ze für ge­ring bis durch­schnitt­lich Qua­li­fi­zier­te ent­fal­len könn­ten.

EU-Kon­zep­te zur Er­lei­che­rung von Fa­mi­li­en­grün­dung und För­de­rung und Stär­kung des Kin­der­wun­sches bei den ‘schon län­ger hier Le­ben­den’, wie es ei­gent­lich na­he­lie­gend wä­re, sind mir hin­ge­gen nicht be­kannt. Statt­des­sen wird für eu­ro­päi­sche Frau­en das frag­wür­di­ge Leit­bild von Kar­rie­re, Be­rufs­tä­tig­keit und Un­ab­hän­gig­keit von Mann und Fa­mi­lie pro­pa­giert.

Die­se oft­mals wi­der­sprüch­li­chen Aus­sa­gen und Maß­nah­men näh­ren Spe­ku­la­tio­nen, dass die eu­ro­päi­sche Mi­gra­ti­ons- und Flücht­lings­po­li­tik mehr im Sinn ha­ben könn­te als nur Hil­fe für Schutz­be­dürf­ti­ge. Die mas­sen­haf­te Ein­wan­de­rung jun­ger, le­di­ger Män­ner aus ar­chai­schen Kul­tu­ren und mit ge­walt­af­fi­ner So­zia­li­sa­ti­on in die Asyl- und So­zi­al­sys­te­me wird be­wusst oder un­ab­sich­lich be­för­dert, die Chan­cen für Frau­en, Kin­der und Mit­tel­lo­se hin­ge­gen sind ge­ring. Die kri­tik- und vor­be­halt­lo­se, pau­scha­le Schwär­me­rei über Viel­falt und an­geb­li­che kul­tu­rel­le Be­rei­che­rung durch Hor­den von Män­nern und ein paar Kin­der­wa­gen schie­ben­de Frau­en in schwar­zen Ganz­kör­per­um­hän­gen tut ein Üb­ri­ges. Han­delt es sich in Wahr­heit um Be­völ­ke­rungs­de­sign?

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Be­völ­ke­rungs­ent­wick­lung in Deutsch­land

Pro­gno­sen sind schwie­rig, be­son­ders, wenn sie sich auf die Zu­kunft be­zie­hen. So wahr die­ses Bon­mot ist – die ak­tu­el­len Zah­len, Da­ten und Fak­ten zur Ent­wick­lung der Zu­sam­men­set­zung der Be­völ­ke­rung in Deutsch­land und an­de­ren West- Mit­tel- und Nord­eu­ro­päi­schen Län­dern deu­ten dar­auf hin, dass sich ei­ne grund­le­gen­de eth­ni­sche Um­ge­stal­tung der Be­völ­ke­rung längst voll­zieht. Der An­teil der Men­schen mit Mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund steigt in Deutsch­land ste­tig an. Zu­letzt be­trug er in der Ge­samt­be­völ­ke­rung 23%, bei Kin­dern bis 5 Jah­re be­reits 38% (je­weils oh­ne Asyl­be­wer­ber!). Bei den Neu­ge­bo­re­nen dürf­te er spä­tes­tens in­ner­halb der nächs­ten 5 bis 10 Jah­re die 50%- Mar­ke über­schrei­ten, falls dies nicht be­reits – un­ter Ein­be­zie­hung des Nach­wuch­ses in Fa­mi­li­en von Asyl­be­wer­bern – ge­sche­hen ist. In vie­len west­deut­schen Mit­tel- und Groß­städ­ten wie Pforz­heim, Of­fen­bach, Frank­furt oder Stutt­gart sind schon jetzt Ju­gend­li­che mit MiHi in der Über­zahl.

Durch die Mi­gra­ti­on der ver­gan­ge­nen Jah­re dürf­te es in Deutsch­land un­ter­des­sen zu ei­nem Über­hang von mehr als 1 Mio jun­gen Män­nern ge­kom­men sein, der in der Ko­hor­te der 15 – 35- jäh­ri­gen (16 – 18 Mio Ge­bur­ten, da­von gut die Hälf­te männ­lich) ei­nem Über­hang von bis zu 15% ent­sprä­che. Hier­bei sind die bis zu 1/2 Mio ‘Un­re­gis­trier­ten oh­ne Be­hör­den­kon­takt’ [E] so­wie der na­tür­li­che Ge­bur­ten­über­hang von Kna­ben von rund 5% mit ein­zu­be­zie­hen. Das sind schon bei­na­he Ver­hält­nis­se wie in Chi­na oder In­di­en, wo es ei­nen Män­ner­über­hang von 20% gibt, der dort eben­falls zu ei­nem An­stieg der Kri­mi­na­li­tät ge­führt hat.

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Is­la­mi­sie­rung

Auch die Is­la­mi­sie­rung Deutsch­lands geht wei­ter. Nach Be­rech­nun­gen des re­nom­mier­ten US-ame­ri­ka­ni­schen PEW- In­sti­tu­tes wird sich der An­teil der Mus­li­me in Deutsch­land bei mitt­le­rer Mi­gra­ti­on in­ner­halb ei­ner Ge­ne­ra­ti­on ver­dop­peln, bei ho­hen Mi­gra­ti­ons­ra­ten so­gar ver­drei­fa­chen. Das be­deu­tet bei ei­nem ak­tu­el­len An­teil von 6% (8% ?) Mus­li­men in Deutsch­land, dass die­ser An­teil, ex­tra­po­liert auf zwei Ge­ne­ra­tio­nen, in 60 Jah­ren be­reits zwi­schen 25% und 54% lie­gen dürf­te. Tat­säch­lich könn­ten die­se Zah­len so­gar noch hö­her aus­fal­len, da in die­sen Be­rech­nun­gen die in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ins Land ge­kom­me­nen Mi­gran­ten noch gar nicht be­rück­sich­tigt sind und zu­dem das PEW- In­sti­tut bei den Be­rech­nun­gen für Deutsch­land von ei­ner im eu­ro­päi­schen Ver­gleich deut­lich un­ter­durch­schnitt­li­chen Re­pro­duk­ti­ons­ra­te von Mus­li­men aus­geht (1,9 statt 2,6). Ein Kind, das heu­te ge­bo­ren wird, hat al­so gu­te Aus­sich­ten, sei­nen Le­bens­abend in ei­ner we­sent­lich is­la­misch ge­präg­ten oder so­gar ei­ner is­la­misch do­mi­nier­ten Ge­sell­schaft zu ver­brin­gen.

Wei­ter­hin er­hö­hen Misch­ehen zwi­schen Mus­li­men und Chris­ten den An­teil von Mus­li­men in der Be­völ­ke­rung, da dar­aus her­vor ge­hen­de Kin­der stets als Mus­li­me auf­ge­zo­gen wer­den. Zu­dem fin­det nach wie vor ei­ne Mis­sio­nie­rung statt. Der­zeit is eher ei­ne Re-Is­la­mi­sie­rung, ein ‘Is­la­mi­sches Er­wa­chen’, ei­ne ver­stärk­te Hin­wen­dung zum Glau­ben auch in West­eu­ro­pa zu be­ob­ach­ten und nicht et­wa ei­ne Sä­ku­la­ri­sie­rung, wie ei­ni­ge So­zio­lo­gen sie noch im­mer er­war­ten. Dies dürf­te den zu­neh­men­den so­zia­len, kul­tu­rel­len und eth­ni­schen Span­nun­gen, Ri­va­li­tä­ten und Ver­un­si­che­run­gen ge­schul­det sein, die längst wei­te Tei­le Eu­ro­pas er­fasst ha­ben. [Sie­he hier­zu auch ei­nen Bei­trag im ORF über die Ent­wick­lung und Ver­schie­bung der An­tei­len der ver­schie­de­nen re­li­giö­sen und kul­tu­rel­len Be­völ­ke­rungs­grup­pen so­wie über das Hei­ra­ten im Li­ba­non.]

The Growth of Germany’s Mus­lim Po­pu­la­ti­on

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Ti­tel­bild: By Po­li­ce and Bor­der Guard Board / Po­lit­sei- ja Piiri­val­vea­met [CC BY-SA 3.0], via Wi­ki­me­dia Com­mons

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3 Kommentare

  1. […] kann be­kannt­lich laut Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel sei­ne Gren­zen nicht schüt­zen. In Sau­di- Ara­bi­en hin­ge­gen scheint der Bun­des­re­gie­rung im Ver­ein mit dem […]

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  2. […] Mi­gra­ti­on In 2017 ka­men re­la­tiv kon­stant mo­nat­lich gut 15.000 Mi­gran­ten nach Deutsch­land. Aus Afri­ka über die Süd-​Rou­te, aus Nah­ost über Schupf­lö­cher in […]

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  3. derPragmatiker17. Dezember 2017 um 11:43

    End­lich hö­re ich zu den The­men mal kla­re Wor­te aus dem Bun­des­tag!

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