Zi­ta­te

Au­gus­ti­nus von Hip­po (354–430)

“Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch an­de­res als ei­ne gro­ße Räu­ber­ban­de” (Quel­le: Wi­ki­quo­te)

Egon Bahr

“Ver­stand oh­ne Ge­fühl ist un­mensch­lich; Ge­fühl oh­ne Ver­stand ist Dumm­heit.”

“Von Kon­rad Ade­nau­er bis Hel­mut Kohl wa­ren al­le Bun­des­kanz­ler in­of­fi­zi­el­le Mit­ar­bei­ter des CIA.”

“In der in­ter­na­tio­na­len Po­li­tik geht es nie um De­mo­kra­tie oder Men­schen­rech­te. Es geht um die In­ter­es­sen von Staa­ten. Mer­ken Sie sich das, egal, was man Ih­nen im Ge­schichts­un­ter­richt er­zählt.”

“Es gibt kei­ne Sta­bi­li­tät in Eu­ro­pa oh­ne die Be­tei­li­gung und Ein­bin­dung Russ­lands. Und ich weiss ge­nau, dass Russ­land nicht so schwach blei­ben wird, wie es im Au­gen­blick ist. Wir kön­nen im Prin­zip jetzt al­les tun, was wir wol­len, Russ­land kann es nicht hin­dern [sic!], es ist zu schwach. Aber ich war­ne da­vor, ein gros­ses stol­zes Volk zu de­mü­ti­gen.”

“Für Deutsch­land ist Ame­ri­ka un­ver­zicht­bar, aber Russ­land ist un­ver­rück­bar.”

Quel­le: »Wi­ki­quo­te

Ot­to von Bis­marck

“So lan­ge ich Reichs­kanz­ler bin, trei­ben wir kei­ne Ko­lo­ni­al­po­li­tik. Wir ha­ben ei­ne Flot­te, die nicht fah­ren kann und wir dür­fen kei­ne ver­wund­ba­ren Punk­te in fer­nen Erd­tei­len ha­ben, die den Fran­zo­sen als Beu­te zu­fal­len, so­bald es los­geht.” (Quel­le: bpb)

“Ei­ner­seits be­ru­hen die Vorthei­le, wel­che man sich von Co­lo­ni­en für den Han­del und die In­dus­trie des Mut­ter­lan­des ver­spricht, zum größ­ten Theil auf Il­lu­sio­nen. Denn die Kos­ten, wel­che die Grün­dung, Un­ter­stüt­zung und na­ment­lich die Be­haup­tung der Co­lo­ni­en ver­an­laßt, über­stei­gen (…) sehr oft den Nut­zen, den das Mut­ter­land dar­aus zieht, ganz ab­ge­se­hen da­von, daß es schwer zu recht­fer­ti­gen ist, die gan­ze Na­ti­on zum Vorthei­le ein­zel­ner Han­dels- und Ge­werbs­zwei­ge, zu er­heb­li­chen Steu­er­las­ten her­an­zu­zie­hen. (…) End­lich wür­de der Ver­such, Co­lo­ni­en auf Ge­bie­ten zu grün­den, de­ren Ober­ho­heit an­de­re Staa­ten, gleich ob mit Recht oder mit Un­recht, in An­spruch neh­men, zu man­nig­fa­chen und un­er­wünsch­ten Con­flik­ten füh­ren kön­nen.” (Quel­le: bpb)

“Ih­re Kar­te von Afri­ka ist ja sehr schön, aber mei­ne Kar­te von Afri­ka liegt in Eu­ro­pa. Hier liegt Russ­land und hier (…) liegt Frank­reich, und wir sind in der Mit­te. Das ist mei­ne Kar­te von Afri­ka.” (Quel­le: bpb

“Das Ver­trau­en ist ei­ne zar­te Pflan­ze; ist es zer­stört, so kommt es so­bald nicht wie­der.”

“Die Lie­be der Tür­ken und Deut­schen zu­ein­an­der ist so alt, daß sie nie­mals zer­bre­chen wird.”

“Die Nei­gung, sich für frem­de Na­tio­na­li­tä­ten und Na­tio­nal­be­stre­bun­gen zu be­geis­tern, auch dann, wenn die­sel­ben nur auf Kos­ten des eig­nen Va­ter­lan­des ver­wirk­licht wer­den kön­nen, ist ei­ne po­li­ti­sche Krank­heits­form, de­ren geo­gra­phi­sche Ver­brei­tung lei­der auf Deutsch­land be­schränkt ist.”

“Für die Si­cher­heit und Fort­bil­dung des Staa­tes ist das Über­ge­wicht de­rer, die den Be­sitz ver­tre­ten, das nütz­li­che­re.”

“Ich ha­be nie dar­an ge­zwei­felt, daß sie al­le mit Was­ser ko­chen; aber ei­ne sol­che nüch­ter­ne, ein­fäl­ti­ge Was­ser­sup­pe, in der auch nicht ein ein­zi­ges Fett­au­ge zu spü­ren ist, über­rascht mich. […] ” 😉

… und noch et­li­che wei­te­re Zi­ta­te von Bis­marck auf (Quel­le: Wi­ki­quo­te)

War­ren Buf­fet

„Es herrscht Klas­sen­krieg, rich­tig, aber es ist mei­ne Klas­se, die Klas­se der Rei­chen, die Krieg führt, und wir ge­win­nen”

Quel­le: »Wi­ki­quo­te

Wil­helm Busch

“Das Gu­te – die­ser Satz steht fest – ist stets das Bö­se, was man lässt.”

“Der Künst­ler fühlt sich stets ge­kränkt, // wenn’s an­ders kommt, als wie er denkt.”

“Oft trifft man wen, der Bil­der malt, // viel selt’ner wen, der sie be­zahlt.”

“Ge­dan­ken sind nicht stets pa­rat, // man schreibt auch, wenn man kei­ne hat.”
“Man­cher kann nicht aus dem Fens­ter hin­aus­den­ken.”
“Oft ist das Den­ken schwer, in­des // das Schrei­ben geht auch oh­ne es.”

“To­le­ranz ist gut, aber nicht ge­gen­über den In­to­le­ran­ten.”
“Zu­viel und zu­we­nig Ver­trau­en sind Nach­bars­kin­der.”

„Va­ter wer­den ist nicht schwer, Va­ter sein da­ge­gen sehr“

(Quel­le: Wi­ki­quo­te)

Mi­ri­am Lau über Josch­ka Fi­scher

“Deutsch­land muß von au­ßen ein­ge­hegt, und in­nen durch Zu­strom he­te­ro­ge­ni­siert, qua­si “ver­dünnt” wer­den.” (Zi­tat aus ei­ner Re­zen­si­on [Er­satz­link] von Ma­ri­am Lau in der Welt über Josch­ka Fi­schers Buch ‘Ri­si­ko Deutsch­land’ vom 07.02.2005) Die­ses Zi­tat wird oft fälsch­li­cher­wei­se Josch­ka Fi­scher in den Mund ge­legt. Es drückt je­doch le­dig­lich aus, wie Mi­ri­am Lau die Aus­füh­run­gen Fi­schers in­ter­pre­tiert. [Kom­men­tar zur Fi­scher-Dok­trin (Er­satz­link)]

Quel­le: »Wi­ki­quo­te

Joa­chim Gauck

“Die Eli­ten sind gar nicht das Pro­blem, die Be­völ­ke­run­gen sind im Mo­ment das Pro­blem.” (You­Tube)

Jo­hann Wolf­gang von Goe­the

“Ich bin der Geist, der stets ver­neint! // Und das mit Recht; denn al­les, was ent­steht, // Ist wert, daß es zu­grun­de geht; // Drum bes­ser wär’s, daß nichts ent­stün­de. // So ist denn al­les, was ihr Sün­de, // Zer­stö­rung, kurz das Bö­se nennt, // Mein ei­gent­li­ches Ele­ment.”

“So­bald du dir ver­traust, so­bald weißt du zu le­ben.”

(Quel­le: Wi­ki­quo­te)

Va­clav Ha­vel

„Hoff­nung ist nicht die Über­zeu­gung, dass et­was gut aus­geht, son­dern die Ge­wiss­heit, dass et­was Sinn hat, egal wie es aus­geht.“

Quel­le: (»FR)

Adolf Hit­ler (‘Ne­ro-Be­fehl’)

(kol­por­tiert von Al­bert Speer)

Speer ver­fass­te un­ter Da­tum vom 29. März 1945 ein Ge­such an Hit­ler, in dem er bat, den Zer­stö­rungs­be­fehl zu­rück­zu­neh­men. Speer gibt dort nach dem Ein­schub – „wenn ich Sie nicht miss­ver­stan­den ha­be“ – in in­di­rek­ter Re­de wie­der, was Hit­ler ihm am Abend des 18. März er­klärt ha­be:

„Wenn der Krieg ver­lo­ren geht, wird auch das Volk ver­lo­ren sein. […] Es sei nicht not­wen­dig, auf die Grund­la­gen, die das Volk zu sei­nem pri­mi­tivs­ten Wei­ter­le­ben braucht, Rück­sicht zu neh­men. Im Ge­gen­teil sei es bes­ser, selbst die­se Din­ge zu zer­stö­ren. Denn das Volk hät­te sich als das schwä­che­re er­wie­sen und dem stär­ke­ren Ost­volk ge­hö­re dann aus­schließ­lich die Zu­kunft. Was nach dem Kampf üb­rig­blie­be, sei­en oh­ne­hin nur die Min­der­wer­ti­gen; denn die Gu­ten sei­en ge­fal­len.“ (Al­bert Speer im Nürn­ber­ger Pro­zess ge­gen die Haupt­kriegs­ver­bre­cher)

Quel­len: DGDB; Wi­ki­pe­dia; Nerobefehl.pdf

Al­dous Hux­ley

“That men do not learn very much from the les­sons of histo­ry is the most im­portant of all the les­sons that histo­ry has to teach”

Jean-Clau­de Juncker

“Wir be­schlie­ßen et­was, stel­len das dann in den Raum und war­ten ei­ni­ge Zeit ab, was pas­siert. Wenn es dann kein gro­ßes Ge­schrei gibt und kei­ne Auf­stän­de, weil die meis­ten gar nicht be­grei­fen, was da be­schlos­sen wur­de, dann ma­chen wir wei­ter – Schritt für Schritt, bis es kein Zu­rück mehr gibt.” (Jean-Clau­de Juncker in Die Brüs­se­ler Re­pu­blik, Der Spie­gel, 27. De­zem­ber 1999.)

“Wenn es ernst wird, muss man lü­gen.”

Quel­le: »Wi­ki­quo­te

Im­ma­nu­el Kant

Auf­klä­rung ist der Aus­gang des Men­schen aus sei­ner selbst­ver­schul­de­ten Un­mün­dig­keit. Un­mün­dig­keit ist das Un­ver­mö­gen, sich sei­nes Ver­stan­des oh­ne Lei­tung ei­nes an­de­ren zu be­die­nen. Selbst­ver­schul­det ist die­se Un­mün­dig­keit, wenn die Ur­sa­che der­sel­ben nicht am Man­gel des Ver­stan­des, son­dern der Ent­schlie­ßung und des Mu­tes liegt, sich sei­ner oh­ne Lei­tung ei­nes an­de­ren zu be­die­nen. Sape­re au­de! Ha­be Mut, dich dei­nes ei­ge­nen Ver­stan­des zu be­die­nen! ist al­so der Wahl­spruch der Auf­klä­rung.” (1784)

“Faul­heit und Feig­heit sind die Ur­sa­chen, war­um ein so gro­ßer Teil der Men­schen, nach­dem sie die Na­tur längst von frem­der Lei­tung frei ge­spro­chen (na­tu­ra­li­ter maio­ren­nes), den­noch ger­ne zeit­le­bens un­mün­dig blei­ben; und war­um es an­de­ren so leicht wird, sich zu de­ren Vor­mün­dern auf­zu­wer­fen.”

“Das schlecht­hin Un­be­ding­te wird in der Er­fah­rung gar nicht an­ge­trof­fen.”

“Die all­ge­mei­ne Lo­gik nun, als ver­mein­tes Or­ga­non, heißt Dia­lek­tik.”

“Die Me­ta­phy­sik hat zum ei­gent­li­chen Zwe­cke ih­rer Nach­for­schung nur drei Ide­en: Gott, Frei­heit und Un­sterb­lich­keit.”

“Es ist de­mü­ti­gend für die mensch­li­che Ver­nunft, dass sie in ih­rem rei­nen Ge­brauch nichts aus­rich­tet, und so­gar noch ei­ner Dis­zi­plin be­darf, um ih­re Aus­schwei­fun­gen zu bän­di­gen, und die Blend­wer­ke, die ihr da­her­kom­men, zu ver­hü­ten.”

“Ich muss­te das Wis­sen auf­he­ben, um zum Glau­ben Platz zu be­kom­men.”

“Man kann al­so zwar rich­tig sa­gen: daß die Sin­ne nicht ir­ren, aber nicht dar­um, weil sie je­der­zeit rich­tig ur­tei­len, son­dern weil sie gar nicht ur­tei­len.”

“Oh­ne Sinn­lich­keit wür­de uns kein Ge­gen­stand ge­ge­ben, und oh­ne Ver­stand kei­ner ge­dacht wer­den. Ge­dan­ken oh­ne In­halt sind leer, An­schau­un­gen oh­ne Be­grif­fe sind blind.”

“Wir wer­den, so weit die prak­ti­sche Ver­nunft uns zu füh­ren das Recht hat, Hand­lun­gen nicht dar­um für ver­bind­lich hal­ten, weil sie Ge­bo­te Got­tes sind, son­dern sie dar­um als gött­li­che Ge­bo­te an­se­hen, weil wir da­zu in­ner­lich ver­bind­lich sind.”

“Un­ser Zeit­al­ter ist das ei­gent­li­che Zeit­al­ter der Kri­tik, der sich al­les un­ter­wer­fen muss. Re­li­gi­on, durch ih­re Hei­lig­keit, und Ge­setz­ge­bung, durch ih­re Ma­jes­tät, wol­len sich ge­mei­nig­lich der­sel­ben ent­zie­hen. Aber als­denn er­re­gen sie ge­rech­ten Ver­dacht wi­der sich, und kön­nen auf un­ver­stell­te Ach­tung nicht An­spruch ma­chen, die die Ver­nunft nur dem­je­ni­gen be­wil­ligt, was ih­re freie und öf­fent­li­che Prü­fung hat aus­hal­ten kön­nen.”

“Hand­le so, dass die Ma­xi­me dei­nes Wil­lens je­der­zeit zu­gleich als Prin­zip ei­ner all­ge­mei­nen Ge­setz­ge­bung gel­ten kön­ne.” (Ka­te­go­ri­scher Im­pe­ra­tiv)

“Zwei Din­ge er­fül­len das Ge­müt mit im­mer neu­er und zu­neh­men­der Be­wun­de­rung und Ehr­furcht, je öf­ter und an­hal­ten­der sich das Nach­den­ken da­mit be­schäf­tigt: Der be­stirn­te Him­mel über mir, und das mo­ra­li­sche Ge­setz in mir.”

“Wir kön­nen al­le Ver­mö­gen des mensch­li­chen Ge­müts oh­ne Aus­nah­me auf die drei zu­rück­füh­ren: das Er­kennt­nis­ver­mö­gen, das Ge­fühl der Lust und Un­lust und das Be­geh­rungs­ver­mö­gen.”

Quel­le: Wi­ki­quo­te

Mar­tin Lu­ther King

„Das Le­sen von Marx über­zeug­te mich da­von, dass die Wahr­heit we­der im Mar­xis­mus noch im tra­di­tio­nel­len Ka­pi­ta­lis­mus zu fin­den ist. Bei­de re­prä­sen­tie­ren ei­ne Teil­wahr­heit. His­to­risch ge­se­hen über­sah der Ka­pi­ta­lis­mus die Wahr­heit ge­mein­schaft­li­cher Un­ter­neh­men und der Mar­xis­mus er­kann­te nicht die Wahr­heit in­di­vi­du­el­ler Un­ter­neh­men. Der Ka­pi­ta­lis­mus des 19. Jahr­hun­derts be­ach­te­te die so­zia­len As­pek­te des Le­bens nicht und der Mar­xis­mus über­sah und über­sieht, dass das Le­ben in­di­vi­du­ell und per­sön­lich ist. Das Kö­nig­reich Got­tes ist we­der die The­se von in­di­vi­du­el­len Un­ter­neh­mun­gen noch die An­ti­the­se von kol­lek­ti­ven Un­ter­neh­mun­gen, son­dern stellt ei­ne Syn­the­se dar, wel­che die Wahr­hei­ten bei­der ver­ei­nigt.“

Clay­bor­ne Car­son: The Au­to­bio­gra­phy of Mar­tin Lu­ther King, Jr. S. 22: “My rea­ding of Marx al­so con­vin­ced me that the truth is found neit­her in Mar­xism nor in tra­di­tio­nal ca­pi­ta­lism. Each re­p­res­ents a par­ti­al truth. His­to­ri­cal­ly ca­pi­ta­lism fai­led to see the truth in collec­tive en­ter­pri­se and Mar­xism fai­led to see the truth in in­di­vi­du­al en­ter­pri­se. Ni­ne­teenth-cen­tu­ry ca­pi­ta­lism fai­led to see that li­fe is so­ci­al and Mar­xism fai­led and still fails to see that li­fe is in­di­vi­du­al and per­so­nal. The King­dom of God is neit­her the the­sis of in­di­vi­du­al en­ter­pri­se nor the an­ti­the­sis of collec­tive en­ter­pri­se, but a syn­the­sis which re­con­ci­les the truth of both”

Quel­le: Wi­ki­pe­dia

Abra­ham Lin­coln

“Man kann al­le Leu­te ei­ni­ge Zeit zum Nar­ren hal­ten
und ei­ni­ge Leu­te al­le­zeit; aber al­le Leu­te al­le­zeit
zum Nar­ren hal­ten kann man nicht.”

An­de­re Va­ri­an­te:

“Man kann al­le Men­schen für ei­ni­ge Zeit be­lü­gen.
Ei­ni­ge Men­schen kann man auch für al­le Zeit be­lü­gen.
Aber man kann nicht al­le Men­schen für al­le Zeit be­lü­gen”

Quel­le: »an​ti​krieg​.com   »Gut­zi­tiert   »na​tu​ne​.net

Nel­son Man­de­la

“Mas­si­ve po­ver­ty and ob­s­ce­ne ine­qua­li­ty are such ter­ri­ble scour­ges of our times […] So much of our com­mon fu­ture will de­pend on the ac­tions and plans of the­se lea­ders. They have a his­to­ri­cal op­por­tu­ni­ty to open the door to ho­pe and the pos­si­bi­li­ty of a bet­ter fu­ture for all […] “Over­co­m­ing po­ver­ty is not a ges­tu­re of cha­ri­ty, it is an act of jus­ti­ce. It is a pro­tec­tion of a fun­da­men­tal hu­man right.” (2005, Quel­le: BBC News)

“Wir wer­den ei­ne Ge­sell­schaft er­rich­ten, in der al­le Süd­afri­ka­ner, Schwar­ze und Wei­ße, auf­recht ge­hen kön­nen, oh­ne Angst in ih­ren Her­zen, in der Ge­wiss­heit ih­res un­ver­äu­ßer­li­chen Rech­tes der Men­schen­wür­de – ei­ne Re­gen­bo­gen­na­ti­on im Frie­den mit sich selbst und mit der gan­zen Welt.” (1994, Quel­le: Wi­ki­quo­te)

An­ge­la Mer­kel

“Die Leu­te sol­len uns Po­li­ti­ker die Po­li­tik ma­chen las­sen, weil wir so viel mehr da­von ver­ste­hen.” (Quel­le: ‘Die Zau­der­künst­le­rin’ von Ni­ko­laus Blo­me, Pan­the­on-Ver­lag Mün­chen, 2013, S. 29)

“Es liegt nicht in mei­ner Macht – und nicht in der Macht ir­gend­ei­nes Men­schen in Deutsch­land – zu be­stim­men, wie vie­le Men­schen hier­her kom­men.” (2015)

“Ich muss ganz ehr­lich sa­gen: Wenn wir jetzt noch an­fan­gen müs­sen, uns da­für zu ent­schul­di­gen, dass wir in Not­si­tua­tio­nen ein freund­li­ches Ge­sicht zei­gen, dann ist das nicht mein Land.” (2015)

“Ich ha­be, seit­dem wir über die NSA spre­chen, auch im­mer wie­der ge­gen­über dem ame­ri­ka­ni­schen Prä­si­den­ten deut­lich ge­macht: Aus­spä­hen un­ter Freun­den, das geht gar nicht – das ha­be ich im Ju­ni, als er in Ber­lin war, ge­sagt, auch im Ju­li und ges­tern in ei­nem Te­le­fo­nat -, und zwar aus dem In­ter­es­se für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in Deutsch­land.” (2013)

“Ich bin heu­te erst ein­mal hier, um zu sa­gen: Ich freue mich dar­über, dass es ge­lun­gen ist, bin La­den zu tö­ten.” (2011)

“Es gibt das Ge­rücht, dass Staa­ten nicht plei­te­ge­hen kön­nen. Die­ses Ge­rücht stimmt nicht.” (2009)

“Au­ßer dem Staat kann kei­ner mehr hel­fen. Das ist ei­ne in­ter­es­san­te Er­fah­rung.” (2009)

“Mal bin ich li­be­ral, mal bin ich kon­ser­va­tiv, mal bin ich christ­lich-so­zi­al – und das macht die CDU aus.” (2009)

“Die Si­cher­heit Is­ra­els ist nie­mals ver­han­del­bar” (2008)

“Die mul­ti­kul­tu­rel­le Ge­sell­schaft ist gran­di­os ge­schei­tert.” (2004)

Quel­le al­le o.g. Zi­ta­te: »Wi­ki­Quo­te

“Wir müs­sen ak­zep­tie­ren, dass die Zahl der Straf­ta­ten bei ju­gend­li­chen Mi­gran­ten be­son­ders hoch ist” (Welt, 18.06.2011, Vi­deo auf You­tube).

„Ich kann nicht er­ken­nen, was wir jetzt an­ders ma­chen müss­ten.“ (Mer­kel we­ni­ge Ta­ge nach der Bun­des­tags­wahl vom 24.09.2017, bei de­nen die CDU er­neut stärks­te Par­tei wur­de, aber ho­he Stim­men­ver­lus­te hin­neh­men muss­te. (Quel­le: »Mer­kur)

“Das Volk ist je­der, der in die­sem Lan­de lebt.” (An­ge­la Mer­kel, Fe­bru­ar 2017, Quel­len: »Bild, Epoch Times u.a.)

Karl Pop­per

“Der Ver­such, den Him­mel auf Er­den ein­zu­rich­ten, pro­du­ziert stets die Höl­le.”

Fran­k­lin D. Roo­se­velt

“In der Po­li­tik ge­schieht nichts zu­fäl­lig. Wenn et­was ge­schieht, kann man si­cher sein, dass es auch auf die­se Wei­se ge­plant war.”

Quel­le: »dfg-vk-bonn u.a., das Zi­tat wird al­ler­dings in Zwei­fel ge­zo­gen.

Eu­gen Roth

Fein­ge­fühl
Ein Mensch sieht ein – und das ist wich­tig:
Nichts ist ganz falsch und nichts ganz rich­tig!
(Quel­le: Ba­e­se­kow (et al.)

Arund­hati Roy

“Die De­mo­kra­tie, die Hei­li­ge Kuh der mo­der­nen Welt, be­fin­det sich in der Kri­se. Und es ist ei­ne tief­grei­fen­de Kri­se. Im Na­men der De­mo­kra­tie wer­den al­le Ar­ten von Ver­bre­chen be­gan­gen. Aus ihr wur­de we­nig mehr als ein aus­ge­höhl­tes Wort, ei­ne hüb­sche Scha­le, jeg­li­chen In­halts oder Sinns ent­leert. Sie ist so, wie man sie ha­ben will. Die De­mo­kra­tie ist die Hu­re der frei­en Welt, be­reit, sich nach Wunsch an- und aus­zu­zie­hen, be­reit, die ver­schie­dens­ten Ge­schmä­cker zu­frie­den­zu­stel­len. Man nutzt und miss­braucht sie nach Be­lie­ben.

Bis vor Kur­zem, noch in die 80er Jah­re hin­ein, schien es so, als könn­te die De­mo­kra­tie tat­säch­lich ein ge­wis­ses Maß an ech­ter so­zia­ler Ge­rech­tig­keit ge­währ­leis­ten.

Aber mo­der­ne Demo­kra­tien exi­stie­ren lan­ge ge­nug und neo­li­be­ra­le Ka­pi­ta­li­sten hat­ten ge­nug Zeit, um zu ler­nen, wie man sie un­ter­gräbt. Sie ver­ste­hen sich mei­ster­lich in der Tech­nik, die In­stru­men­te der De­mo­kra­tie zu in­fil­trie­ren – die ‘un­ab­hän­gi­ge’ Ju­stiz, die ‘freie’ Pres­se, das Par­la­ment – und sie zu ih­ren Zwe­cken um­zu­for­men. Das Pro­jekt der Un­ter­neh­mens­glo­ba­li­sie­rung hat den Co­de ge­knackt. Ei­ne freie Pres­se, freie Wah­len und ei­ne freie Ju­stiz ha­ben we­nig Be­deu­tung, wenn der freie Markt sie zu ei­ner Wa­re ge­macht hat, die meist­bie­tend ver­kauft wird.”

Aus ei­ner Re­de von Arund­ha­ti Roy

An­toi­ne de Saint-Exu­pé­ry

“Die Spra­che ist die Quel­le al­ler Miß­ver­ständ­nis­se.”

“Du bist zeit­le­bens für das ver­ant­wort­lich, was du dir ver­traut ge­macht hast.”

“Man sieht nur mit dem Her­zen gut, das We­sent­li­che ist für die Au­gen un­sicht­bar.”

“Wenn Du ein Schiff bau­en willst, fan­ge nicht an Holz zu sam­meln, Plan­ken zu sä­gen und die Ar­beit zu ver­tei­len, son­dern er­we­cke im Bu­sen der Män­ner die Sehn­sucht nach dem gro­ßen, wei­ten Meer.”

“Der ein­zi­ge Sieg, an den ich glau­be, ruht in der Kraft des Sa­men­korns. Sen­ke das Sa­men­korn in die Er­de, in die wei­te schwar­ze Er­de, und der Sieg ist dein – mag es auch lan­ger Zeit be­dür­fen, bis wir den Wei­zen­halm tri­um­phie­ren se­hen.”

(Quel­le: Wi­ki­quo­te)

Hel­mut Schmidt

“Wenn man ganz ge­nau hin­schaut, dann sieht man, dass die po­li­ti­schen Jour­na­lis­ten ei­gent­lich mehr zur po­li­ti­schen Klas­se ge­hö­ren und we­ni­ger zum Jour­na­lis­mus.”

“Der Rechts­staat hat nicht zu sie­gen, er hat auch nicht zu ver­lie­ren, son­dern er hat zu exis­tie­ren!”

“Nichts ist wich­ti­ger als Seel­sor­ge für Men­schen in Not. […] Für mich ist nichts un­wich­ti­ger als Theo­lo­gie.”

“Die mul­ti­kul­tu­rel­le Ge­sell­schaft ist ei­ne Il­lu­si­on von In­tel­lek­tu­el­len.”

“Die Vor­stel­lung, dass ei­ne mo­der­ne Ge­sell­schaft in der La­ge sein müss­te, sich als mul­ti­kul­tu­rel­le Ge­sell­schaft zu eta­blie­ren, mit mög­lichst vie­len kul­tu­rel­len Grup­pen, hal­te ich für ab­we­gig. Man kann aus Deutsch­land mit im­mer­hin ei­ner tau­send­jäh­ri­gen Ge­schich­te seit Ot­to I. nicht nach­träg­lich ei­nen Schmelz­tie­gel ma­chen.”

“Wer Vi­sio­nen hat, soll zum Arzt ge­hen.”

Quel­le: »Wi­ki­quo­te

Carl Schmitt

„Sou­ve­rän ist, wer über den Aus­nah­me­zu­stand ent­schei­det.“

“Die Aus­nah­me ist in­ter­es­san­ter als der Nor­mal­fall. Das Nor­ma­le be­weist nichts, die Aus­nah­me be­weist al­les; sie be­stä­tigt nicht nur die Re­gel, die Re­gel lebt über­haupt nur von der Aus­nah­me. In der Aus­nah­me durch­bricht die Kraft des wirk­li­chen Le­bens die Krus­te ei­ner in der Wie­der­ho­lung er­starr­ten Me­cha­nik.”

(Quel­len: gleich​satz​.de, haus​ar​bei​ten​.de, Wi­ki­pe­dia)

Er­läu­te­rung von Ma­xi­mi­li­an Krah: “Je­der Ver­trag wird für den Kon­flikt­fall kon­zi­piert, erst dann zeigt sich, ob der An­walt sein Ho­no­rar wert war. Den gu­ten Ka­pi­tän er­kennt man im Sturm, den wei­sen Po­li­ti­ker in der Kri­se, den tüch­ti­gen Of­fi­zier im Ein­satz. Die deut­sche Ein­wan­de­rungs­po­li­tik er­kennt man an dem schreck­li­chen Mord an der 15jäh­ri­gen Mia in der pfäl­zi­schen Klein­stadt Kan­del, und zwar in er­schre­cken­der Deut­lich­keit und Ein­deu­tig­keit.” (Quel­le: Ma­xi­mi­li­an Krah)

Ar­thur Scho­pen­hau­er

“Je­doch die größ­te Frech­heit im Auf­ti­schen baa­ren Un­sinns, im Zu­sam­men­schmie­ren sinn­lee­rer, ra­sen­der Wort­ge­flech­te, wie man sie bis da­hin nur in Toll­häu­sern ver­nom­men hat­te, trat end­lich im He­gel auf…” (Quel­le: an­na­to­rus)

“Bei kei­ner Sa­che hat man so sehr den Kern von der Schaa­le zu un­ter­schei­den, wie beim Chris­ten­tum.”

“Ein neu­er Ge­dan­ke wird zu­erst ver­lacht, dann be­kämpft, bis er nach län­ge­rer Zeit als selbst­ver­ständ­lich gilt”

“Es gibt nur ei­ne Heil­kraft, und das ist die Na­tur…”

“Was nun an­de­rer­seits die Men­schen ge­sel­lig macht ist ih­re Un­fä­hig­keit, die Ein­sam­keit, und in die­ser sich selbst, zu er­tra­gen.”

“Die Bar­be­rei kommt wie­der, trotz Ei­sen­bah­nen, elek­tri­schen Dräh­ten und Luft­bal­lons.”

“Al­ler Ei­gen­sinn be­ruht dar­auf, daß der Wil­le sich an die Stel­le der Er­kennt­niß ge­drängt hat.”

“Aber, im Gan­zen ge­nom­men, liegt, wie längst ge­sagt ist, die Welt im Ar­gen: die Wil­den fres­sen ein­an­der und die Zah­men be­trü­gen ein­an­der, und Das nen­net man den Lauf der Welt.”

(Quel­le: Wi­ki­quo­te)

Tal­mud (?)

Ach­te auf Dei­ne Ge­dan­ken, denn sie wer­den Wor­te.
Ach­te auf Dei­ne Wor­te, denn sie wer­den Hand­lun­gen.
Ach­te auf Dei­ne Hand­lun­gen, denn sie wer­den Ge­wohn­hei­ten.
Ach­te auf Dei­ne Ge­wohn­hei­ten, denn sie wer­den Dein Cha­rak­ter.
Ach­te auf Dei­nen Cha­rak­ter, denn er wird Dein Schick­sal.

Pe­ter Us­ti­nov

Ter­ro­ris­mus ist ein Krieg der Ar­men und der Krieg ist der Ter­ro­ris­mus der Rei­chen. (Quel­le: Welt, 2003, Wi­ki­quo­te)

Ri­chard von Weiz­sä­cker

“Pa­trio­tis­mus ist Lie­be zu den Sei­nen; Na­tio­na­lis­mus ist Hass auf die an­de­ren.”
Quel­le: Wi­ki­quo­te

Deniz Yücel

“In der Mit­te Eu­ro­pas ent­steht bald ein Raum oh­ne Volk. Scha­de ist das aber nicht. Denn mit den Deut­schen ge­hen nur Din­ge ver­lo­ren, die kei­ner ver­mis­sen wird.”

“Der bal­di­ge Ab­gang der Deut­schen aber ist Völ­kerster­ben von sei­ner schöns­ten Sei­te.”

“Egal. Et­was Bes­se­res als Deutsch­land fin­det sich al­le­mal.”

Al­le Zi­ta­te aus dem Ar­ti­kel ‘Su­per, Deutsch­land schafft sich ab’ in der TAZ [Er­satz­link]


Um­strit­ten

Igna­zio Si­lo­ne

«Wenn der Fa­schis­mus wie­der­kehrt, wird er nicht sa­gen: ‹Ich bin der Fa­schis­mus›. Nein, er wird sa­gen: ‹Ich bin der An­ti­fa­schis­mus›.»

Quel­le: »Wi­ki­pe­dia


Un­be­kannt

Der Idea­list sieht, was er glaubt, der Rea­list glaubt, was er sieht

De­mo­kra­tie
ist die Dik­ta­tur der Dum­men (Dumm­köp­fe)
(an­geb­lich Fried­rich Schil­ler?)

Lu­xus be­deu­tet,
sich Din­ge zu kau­fen, die man nicht braucht,
von Geld, das man nicht hat,
um Leu­ten zu im­po­nie­ren, die man nicht lei­den kann.”
😉

Der Ver­stand
ist das ein­zi­ge wert­vol­le Gut auf Er­den,
das wirk­lich ge­recht ver­teilt ist:
Je­der meint, ge­nug da­von zu be­sit­zen!
😉

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