Zi­ta­te

Jean-Clau­de Juncker

“Wir be­schlie­ßen et­was, stel­len das dann in den Raum und war­ten ei­ni­ge Zeit ab, was pas­siert. Wenn es dann kein gro­ßes Ge­schrei gibt und kei­ne Auf­stän­de, weil die meis­ten gar nicht be­grei­fen, was da be­schlos­sen wur­de, dann ma­chen wir wei­ter - Schritt für Schritt, bis es kein Zu­rück mehr gibt.” (Jean-Clau­de Juncker in Die Brüs­se­ler Re­pu­blik, Der Spie­gel, 27. De­zem­ber 1999.)

Quel­le: »Wi­ki­quo­te

Mi­ri­am Lau über Josch­ka Fi­scher

“Deutsch­land muß von au­ßen ein­ge­hegt, und in­nen durch Zu­strom he­te­ro­ge­ni­siert, qua­si “ver­dünnt” wer­den.” - An­geb­lich aus Josch­ka Fi­schers Buch „Ri­si­ko Deutsch­land“, in Wahr­heit aus ei­ner Re­zen­si­on der Au­to­rin Ma­ri­am Lau, die mit die­sen Wor­ten Fi­schers Buch in der WELT zu­sam­men­fass­te.

Quel­le: »Wi­ki­quo­te

Arund­hati Roy

“Mo­der­ne Demo­kra­tien exi­stie­ren lan­ge ge­nug und neo­li­be­ra­le Ka­pi­ta­li­sten hat­ten ge­nug Zeit, um zu ler­nen, wie man sie un­ter­gräbt. Sie ver­ste­hen sich mei­ster­lich in der Tech­nik, die In­stru­men­te der De­mo­kra­tie zu in­fil­trie­ren - die ‘un­ab­hän­gi­ge’ Ju­stiz, die ‘freie’ Pres­se, das Par­la­ment - und sie zu ih­ren Zwe­cken um­zu­for­men. Das Pro­jekt der Un­ter­neh­mens­glo­ba­li­sie­rung hat den Co­de ge­knackt. Ei­ne freie Pres­se, freie Wah­len und ei­ne freie Ju­stiz ha­ben we­nig Be­deu­tung, wenn der freie Markt sie zu ei­ner Wa­re ge­macht hat, die meist­bie­tend ver­kauft wird.”

Aus ei­ner Re­de von Arund­ha­ti Roy

Hel­mut Schmidt

“Wenn man ganz ge­nau hin­schaut, dann sieht man, dass die po­li­ti­schen Jour­na­lis­ten ei­gent­lich mehr zur po­li­ti­schen Klas­se ge­hö­ren und we­ni­ger zum Jour­na­lis­mus.”

“Der Rechts­staat hat nicht zu sie­gen, er hat auch nicht zu ver­lie­ren, son­dern er hat zu exis­tie­ren!”

“Nichts ist wich­ti­ger als Seel­sor­ge für Men­schen in Not. […] Für mich ist nichts un­wich­ti­ger als Theo­lo­gie.”

“Die mul­ti­kul­tu­rel­le Ge­sell­schaft ist ei­ne Il­lu­si­on von In­tel­lek­tu­el­len.”

“Die Vor­stel­lung, dass ei­ne mo­der­ne Ge­sell­schaft in der La­ge sein müss­te, sich als mul­ti­kul­tu­rel­le Ge­sell­schaft zu eta­blie­ren, mit mög­lichst vie­len kul­tu­rel­len Grup­pen, hal­te ich für ab­we­gig. Man kann aus Deutsch­land mit im­mer­hin ei­ner tau­send­jäh­ri­gen Ge­schich­te seit Ot­to I. nicht nach­träg­lich ei­nen Schmelz­tie­gel ma­chen.”

“Wer Vi­sio­nen hat, soll zum Arzt ge­hen.”

Quel­le: »Wi­ki­quo­te


Ich

“Kein Mensch lebt für ei­nen an­de­ren. Es sei denn, er tut es aus na­tur­ge­ge­be­nem In­stinkt oder aus frei ge­wähl­ter Über­zeu­gung.”

“Hu­ma­nis­mus grün­det auf Ver­nunft und ist da­mit im­mer Ver­ant­wor­tungs­ethik, nie­mals Ge­sin­nungs­ethik. Ge­sin­nungs­ethik ist ei­ne The­se, die erst im Dis­kurs mit der An­ti­the­se in der ver­ant­wor­tungs­ethisch ge­präg­ten Syn­the­se als Er­geb­nis ei­nes dia­lek­ti­schen Pro­zes­ses in der Pra­xis zur Ent­fal­tung kom­men soll­te.” ( Das kann man be­stimmt noch schö­ner sa­gen! Wir ar­bei­ten dar­an - bei Ge­le­gen­heit! 😉 )